zur Navigation springen

Großfeuer : Scheune brennt aus – Wohnhaus gerettet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mehrere Stunden kämpften Einsatzkräfte Dienstag gegen die Flammen in einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Brokstedt. Die Scheune war nicht mehr zu retten, das Wohnhaus blieb jedoch fast unbeschädigt. 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Um 12.02 Uhr schrillten am Dienstag die Funkmeldeempfänger bei den Mitgliedern der Feuerwehren Brokstedt, Sarlhusen und Fitzbek: In Brokstedt brennt in der Straße Siek ein großes Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Die ersten eintreffenden Kräfte fanden eine im Erdgeschoss brennende große Scheune vor, die direkt mit dem Wohngebäude verbunden ist. In Hinblick auf eine mögliche Brandausbreitung ließ der Einsatzleiter aus Brokstedt, Patrick Eckert, die Wehren Wrist und Kellinghusen nachalarmieren.

Bei dem Gebäude handelte es sich um einen zweigeschossigen Bau mit Wellblechverkleidung und einem Dach, auf dem eine Photovoltaikanlage steht. Im Inneren standen diverse Autos und Wohnwagen sowie mehrere Gasflaschen, die für Gefahr sorgten.

Gesteuert wurden die Tätigkeiten der insgesamt 19 Atemschutzgeräteträger und der beteiligten Kräfte über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Wrist. Die Drehleiter aus Kellinghusen stand für den Fall des Feuerdurchbruchs durch die Dachhaut mit dem Wasserwerfer bereit. Glücklicherweise erwies sich die Stahlbetondecke im Erdgeschoss als so massiv, dass das Feuer nicht ins Obergeschoss durchbrach. Durch den Innen- und Außen-Einsatz konnten die Feuerwehrleute das Ausbreiten der Flammen verhindern, das Wohnhaus war bis auf geringfügige Raucheinwirkungen nicht betroffen.

Die Kriminalpolizei nahm mit der örtlichen Polizei noch an der Brandstelle die ersten Ermittlungen auf. Die insgesamt 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiteten perfekt zusammen, so dass der Einsatzleiter Patrick Eckert resümierte: „Es ist eine absolut lobenswerte Zusammenarbeit von allen, als wären wir eine Wehr!“

Während die letzten Nachlöscharbeiten unter Atemschutz liefen, konnten die ersten Helfer ein warmes Würstchen und Erfrischungsgetränke zu sich nehmen. Erst nach mehreren Stunden verließ die zuständige Feuerwehr Brokstedt die Einsatzstelle. Ursache und Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 08.Okt.2013 | 17:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen