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Schenefeld : Schenefelds neuer Schulleiter offiziell ernannt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gemeinschaftsschule: Ronald Radtke tritt Nachfolge Reinhold Bößers an / Er kündigt keine großen Veränderungen für Lehrer und Schüler an

Die Ernennung kam am 1. Dezember. „Die Urkunde ist mir persönlich überhaupt nicht wichtig“, sagt Ronald Radtke als neuer Schulleiter der Grund- und Gemeinschaftsschule Schenefeld bescheiden. Viel wichtiger sei es ihm, gemeinsam mit allen an der Schule Beteiligten dazu beizutragen, dass sich die Schule weiterhin positiv entwickelt und über die Region hinaus, als eine Schule mit einem modernen, zeitgemäßen Bildungs- und Erziehungsangebot wahr- und angenommen werde. Der 60-Jährige trat als Schulleiter in die Fußstapfen seines langjährigen Vorgängers Reinhold Bößer, der im vergangenen Jahr nach langer schwer Krankheit verstarb.

Mit seinen Aufgaben als Rektor der Grund- und Gemeinschaftsschule konnte sich Radtke, der bereits seit über 13 Jahren als stellvertretender Schulleiter agierte, in der Vergangenheit schon als kommissarischer Schulleiter vertraut machen. „Wer nun glaubt, dass mit einem neuen Schulleiter an der Schule alles neu oder anders gemacht werden müsse, irrt“, sagt Radtke, der den Schulalltag weiterhin so organisieren möchte, dass alle Schüler erfolgreich lernen können. „Meine Aufgaben sind vielfältig“, beschreibt Radtke seine Arbeit, zu der das Setzen pädagogischer Impulse ebenso gehöre wie die Personalführung oder die Kontaktpflege zu allen der Schule verbundenen Institutionen wie Schulträger, Ministerium oder Schulamt. Wichtig sei dem 60-Jährigen zudem, dass Entscheidungen ebenfalls weiterhin durch die gesamte Schulleitung mit der kommissarischen Konrektorin Marlies Hauschildt und der Koordinatorin der Sek-I-Stufen, Birthe Heyden, getroffen werden. „Das war schon unter der Leitung meines Vorgängers so. Jeder konnte dessen Gedankenvorgänge erahnen und Entscheidungen treffen.“ Nur so könne weiterhin gute Arbeit für die rund 500 Schüler geleistet werden.

Gedanken mache sich Radtke jedoch über den demographischen Wandel. „Der hat uns, insbesondere in den Sekundarstufen, im Würgegriff“, erklärt der Schulleiter. Getreu dem Leitspruch: „So viel Verwaltung wie gerade nötig - so viel Zeit für die Kinder wie irgendwie möglich“ wolle er seinem rund 35-köpfigen und engagierten Kollegium den Rücken mit anfallenden Verwaltungsarbeiten frei halten. „Wir wollen das Bewährte erhalten und uns weiter entwickeln. Wir sind auf dem besten Weg“, ist sich Ronald Radtke sicher und hofft, dass auch künftig viele Kinder an der Grund- und Gemeinschaftsschule ihre schulische Karriere beginnen oder fortsetzen werden.

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