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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 21:25 Uhr

Schachspieler mit langer Anreise

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Warum fahren Menschen 355 Kilometer von Berlin, 270 Kilometer von Bückeburg oder 218 Kilometer von Hannover nach Wilster, um bei den Schachfreunden Wilstermarsch den 8. DWZ-Cup mitzuspielen? Für Zuschauer und Schachfreunde-Sprecher Volker Brandt gab es darauf nur eine Antwort: „Weil die helle, großzügige und ruhige Mensa der Gemeinschaftsschule optimale Spielbedingungen bietet. Und: Weil die Verpflegung selbstgemacht und ausreichend ist.“ Insgesamt 32 Spieler von den Schachfreunden Wilstermarsch und aus ganz Norddeutschland spielten in acht Gruppen zu je vier Teilnehmern ungefähr gleicher Spielstärke in drei Runden jeder gegen jeden um begehrte Punkte für ihre persönliche Deutsche Wertungszahl. Von der fünf Jahre alten Hanna Tran vom SC Agon Neumünster, die, weil sie noch nicht so richtig gut mitschreiben kann, für jeden Zug einen Strich auf ihr Partieformular machen muss, über Senioren, die fünfzehnmal älter als Hanna sind, bis zu ambitionierten, starken Oberligaspielern, war wieder die ganze Palette an schachlicher Stärke, Alter und Geschlecht vorhanden. Die Gruppenergebnisse des 8. DWZ-Cups mit Erfolgen der Schachfreunde: Gruppe 2: Hans-Christian Ackermann, SC Marne nach Blitzschachentscheidung gegen Hannes Trapp von den Schachfreunden Wilstermarsch, Gruppe 3: Marco Moellmer von den Schachfreunden Wilstermarsch nach Blitzschachentscheidung gegen Jakob Ploog vom SC Marne. Morgen wird zwischen 17 und 20 Uhr wieder in der Mensa der Gemeinschaftsschule trainiert. Auch Wiedereinsteiger in das Schachhobby sind willkommen.

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erstellt am 17.Feb.2016 | 12:34 Uhr

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