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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 22:22 Uhr

Satzung gegen Schilderwald

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kellinghusen | Wer durch Kellinghusen fährt, sieht überall lächelnde Kommunalpolitiker. Kaum ein Mast und Laternenpfahl, an dem nicht mit mindestens zwei Wahlplakate mit Slogans oder Politikerkonterfeis hängen. Und wo die Masten nicht ausreichten, rammten die Wahlhelfer kleine Pfosten mit Plakaten in die Erde - wie in der Straße An der Stör.

Für Bürgermeister Axel Pietsch (Foto rechts) und Marcus Wack (beide BFK), Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, ist das Maß damit überschritten. "Wir müssen uns Gedanken über eine Werbe- und Gestaltungssatzung machen", fordert Pietsch. "Das Erscheinungsbild der Stadt wird durch die vielen Schilder in Mitleidenschaft gezogen", betont Pietsch. "Hier wird über das Ziel hinausgeschossen." Es fehle eine klare Regelung, die geschaffen werden müsse. Neben einer Reduzierung bei künftigen Wahlen kann sich der Bürgermeister auch wenige große Tafeln vorstellen, auf denen die Parteien und Wählervereinigungen dann ihre Plakate kleben.

Die Schilder sind beim Amt Kellinghusen anzeigepflichtig, zugelassen werden pro Wahlbezirk jeweils zehn Plakate für jede Partei oder Wählervereinigung. Hinzu kommen jedoch noch die Schilder für die Kreistagswahl. "Wo die Plakate verkehrsgefährdend stehen, greifen wir ein", sagt Jürgen Rebien, Leiter Bürgerdienste beim Amt Kellinghusen. Aufgestellt durften die Plakate in Kellinghusen vier Wochen vor der Wahl.

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