Feuerwehrnachwuchs : Sarlhusen gewinnt Wettstreit

Balanceakt: Das Team der Jugendfeuerwehr St. Margarethen lag beim Austarieren dieses Balkens genau in der Waage noch ganz weit vorn. Am Ende reichte es aber nur für Platz 9.
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Balanceakt: Das Team der Jugendfeuerwehr St. Margarethen lag beim Austarieren dieses Balkens genau in der Waage noch ganz weit vorn. Am Ende reichte es aber nur für Platz 9.

160 Nachwuchshelfer haben beim großen Kreisjugendfeuerwehrtag in St. Margarethen teilgenommen – und hatten viel Spaß.

shz.de von
03. Juli 2018, 05:03 Uhr

Die Jugendfeuerwehr Sarlhusen ist als Sieger aus den Wettkämpfen beim Kreisjugendfeuerwehrtag hervorgegangen, der am Sonntag auf dem Gelände der St. Margarethener Schule stattfand. Damit konnte der Sarlhusener Feuerwehrnachwuchs seinen schon im vergangenen Jahr errungenen Sieg wiederholen. Den 2. Platz sicherte sich die Jugendfeuerwehr Amt Hohenlockstedt vor der Jugendfeuerwehr Brokdorf.

Veranstaltet vom Jugendfeuerwehrausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes Steinburg und ausgerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr St. Margarethen nahmen 18 Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet teil. Die Jugendfeuerwehr St. Margarethen erwies sich als guter Gastgeber und überließ die vorderen Plätze den auswärtigen Wehren. St. Margarethen selbst landete mit dem neunten Platz punktgenau im Mittelfeld.

Wehrführer Jörg Göttsche und Jugendfeuerwehrwartin Britta Höhne waren begeistert von der aktiven Unterstützung durch Brandschützer aus den eigenen Reihen sowie aus den benachbarten Wehren Landscheide, Kudensee und Nortorf. Auch die finanzielle Unterstützung durch die beiden Gemeinden St. Margarethen und Büttel habe dazu beigetragen, eine unbeschwerte Veranstaltung über die Bühne zu bringen. So konnten mittags rund 300 Besucher mit Spaghetti und Tomaten- oder Hackfleischsoße bewirtet werden: Nicht nur die 160 teilnehmenden Jugendfeuerwehrleute, sondern auch an die 140 Jugendbetreuer und Helfer.

Die Gruppen aus den 18 Jugendfeuerwehren absolvierten abwechslungsreiche Spiele. Beim „Prömpeln“ ging es darum, den Bügelverschluss von Getränkeflaschen mit einem kurzen Fingerschnipsen wieder auf den Flaschenhals zu befördern. Bei „Bauer Heinrich“ gab es eine Rundballenrallye über einen festgelegten Parcours. Bei der „Langen Leitung“ musste eine Schlauchleitung auf einem Hindernisparcours verlegt werden. Viel Spaß hatten die Jugendlichen am Katapult, das eigenhändig in Position gebracht werden musste, um kleine Sandsäcke per Fernauslöser in mehrere aufgestapelte Tonnen zu schleudern.

Knifflig wurde es bei der Aufgabe, eine ganze Löschgruppe so auf einen schwebenden Balken zu positionieren, dass der Balken an der Wasserwaage genau austariert war.

Die Zahl der eingebauten Kupplungen wurde bei dem aus Utensilien des Feuerwehralltags montierten „Löschroboter Klaus“ gewertet. So ging es ebenso hoch her bei der „Wasserspinne“ oder der „Steifen Brise“, bei den Tunnelforschern“ und „Blind Date“ – um nur einige der vielen Spiele zu nennen.

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