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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 21:23 Uhr

Santiano spielt beim Vogelschießen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 04:54 Uhr

Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges wurde in Hemmingstedt das „Grot Vogelschet’n“ gefeiert. Nach dem Krieg wurde das Vereinsleben zunächst nicht wieder aufgenommen. Erst im Juli 1965 nahm sich Gerhard Wagner der alten Tradition an und lud zu einem Treffen mit Vertretern der Vereine und Verbände aus den Gemeinden Hemmingstedt, Braaken und Lieth, um das „1. Bürgervogelschießen nach 30 Jahren“ zu initiieren. Bis heute ist der daraus entstandene Verein aktiv. Zwei Jahre nach der Wiederbelebung des Volksfests wurde nicht mehr nur der König mit 1. und 2. Ritter proklamiert, sondern auch eine Königin mit 1. und 2. Hofdame durch das Schießen mit der Armbrust ermittelt. Außerdem findet das Bürgervogelschießen jetzt als mehrtägiges Zeltfest, mit festem Termin am Pfingstwochenende statt. Der heutige Vorsitzende Franz Madüske organisierte 1993 erstmalig eine Oldie-Nacht, zu der so viele Gäste auch aus anderen Kreisen anreisten, dass die Bundesbahn sogar einen Sonderhalt auf dem bereits stillgelegten Bahnhof von Hemmingstedt einrichtete.

Jetzt plant Madüske mit seinem Vorstand für 2014 wieder ein Großevent, allerdings eine Woche vor Pfingsten. Im nächsten Jahr kann der Verein Bürgervogelschießen Hemmingstedt e.V. sein 50. Vogelschießen feiern. „Wir wollten ein breites Publikum ansprechen und suchten auch nach dem Bezug zur Küste, denn da leben wir“, erzählt Franz Madüske. Durch seinen Kontakt zu Eventmanager Stephan Vollbehr aus Wilster und WOA-Macher Holger Hübner konnte der Verein die Gruppe Santiano für ihre Jubiläumsveranstaltung verpflichten. „Die Musiker kommen alle aus Schleswig-Holstein und passen gut hierher, wir freuen uns sehr über ihr Kommen“, sagt Madüske, der mit seinem Team mitten in den Vorbereitungen steckt. Am Sonnabend, 31. Mai, wird Santiano um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz in Hemmingstedt ein Konzert geben. Den Vorverkauf hat die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank übernommen, die in allen elf Filialen Eintrittskarten vorrätig hat. „Der Vorverkauf ist bereits gut angelaufen“, sagt Stephan Vollbehr, die die Karten auch als passendes Weihnachtsgeschenk sieht.

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