Sanierung der Begegnungsstätte - wenn die Förderung stimmt

Die Begegnungsstätte in Averlak soll saniert werden, zurzeit laufen die Förderanträge. Foto: Spill
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Die Begegnungsstätte in Averlak soll saniert werden, zurzeit laufen die Förderanträge. Foto: Spill

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19. Juli 2012, 03:59 Uhr

Averlak | "Averlak hat gute Chancen in den Genuss der Fördermittel aus der Aktiv-Region Dithmarschen zu kommen", sagte Dirk Bergfleht vom Amt Burg-St.Michaelisdonn. 55 Prozent Zuschuss kann die Gemeinde für energetische Maßnahmen an der Begegnungsstätte bekommen. "Geplant sind Dämmungen der Fassade, Erneuerung der Fenster sowie eine Isolierung des Daches", zählt Bürgermeister Heino Roßmann auf und "die Gasheizung soll durch eine Heizung mit Pelletsbefeuerung ersetzt werden." Geschätzt wurden die Gesamtkosten auf rund 160 000 Euro, wovon die Gemeinde bei einer Bewilligung der Zuschüsse nur noch knapp die Hälfte tragen muss. Erwartet werden dann aber enorme Einsparungen in den Energiekosten und im CO 2-Austoß.

Über das Amt muss der Antrag nun auf den Weg gebracht werden. Die Gemeinde muss einen Architekten beauftragen, der ein Leistungsverzeichnis aufstellt, um dieses dem Antrag beifügen zu können. "Mit der Erstellung der Nachweise wäre das Amt überfordert, das muss schon ein Architekt machen", gibt Dirk Bergfleth zu bedenken. Zuvor muss aber eine Ausschreibung erfolgen, um den günstigsten und geeignetsten Architekten auszuwählen. Um diesbezüglich Zeit zu sparen, wurde der Bürgermeister von der Gemeindevertretung ermächtigt, den Architekten nach der Ausschreibung zu bestimmen. Die Zeit drängt, denn bis zum 30.September muss der Antrag bei der Aktiv-Region vorliegen. "Bisher wurden sechs Projekte favorisiert, darunter auch die Begegnungsstätte in Averlak", macht Dirk Bergfleht dem Gremium Mut, denn ohne den Zuschuss kann die Gemeinde das Projekt nicht realisieren. Das Risiko, einen Teil der Architektenkosten tragen zu müssen, auch wenn kein Zuschuss fließen wird, nimmt die Gemeinde in Kauf.

Chancen auf eine Förderung aus dem Topf der Aktiv Region machen sich auch: das Schwimmbad Brunsbüttel für eine Wärmepumpe, das Klärwerk Wesseln für eine Kleinwindkraftanlage, die Schule in Elpersbüttel und das Amtsgebäude in Wesselburen.

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