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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 16:26 Uhr

Sand im Getriebe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 15:31 Uhr

Finanzausgleich, Doppik, Pensionsrückstellungen, Abschreibungen – für das Gros der Steinburger ist das alles ein Buch mit sieben Siegeln. Und dennoch betrifft es sie ganz direkt. Dann nämlich, wenn die Hundesteuer auf ein Rekordniveau steigt oder Betriebe abwandern, weil sich die Gewerbesteuern in schwindelnder Höhe bewegen. Umso wichtiger ist es, dass die kommunale Familie – auch im Kampf gegen Bund und Land als Gesetzgeber – zusammenhält. Jetzt aber ist gehörig Sand im Getriebe. Bei der Diskussion um die Kreisumlage klingen die Argumente der Gemeinden schlüssig, die vom Kreis aber auch. Jetzt müsste man doch wenigstens bei der Berechnungsformel auf einen Nenner kommen können. Ein drohender Prozess würde das Miteinander von Kreis und Kommunen langfristig trüben. Und am Ende muss doch wieder der kleine Steinburger die Zeche zahlen – weil, zum Beispiel, die 500 Euro für irgendeinen Sportverein nicht mehr drin sind.

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