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Saitenfest mit klassischen Stücken in neuen Arrangements

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 19.Okt.2015 | 10:50 Uhr

Das jährlichen Saitenfest vom Pep-Kulturverein erzeugte wieder einmal seine eigene Stimmung im Alten Pastorat in Stellau. Draußen stürmisch und herbstlich-dunkel, drinnen ruhig und gemütlich – und stimmungsvoll musikalisch. Das Duo Malte Vief und Jochen Roß spielte in seinem Programm „Heavy Classic“ klassische Stücke in neuen Arrangements. Mit Gitarre und Mandoline schafften sie eine Melange aus Rock- und klassischer Musik, mal ruhig und leise, dann wieder laut und aufbrausend.

Ihre Musik entstand, wie sie erzählten, aus der Leidenschaft für beide musikalischen Welten. „Wir sind groß geworden mit Rock und Klassik gleichermaßen“ sagte Jochen Roß: „Beide Väter waren Deep Purple-Fans.“

Nach ihrer klassischen musikalischen Ausbildung hatten sie den Wunsch, daraus etwas Neues, Eigenes zu machen. Verschiedenste Eindrücke vermengten sich in Titeln wie „Bambule“, „Wiegenlied“ oder „Morning Rain“ mit eigenen Ideen und Melodiethemen. Das Publikum war dafür sehr konzentriert. Teilweise war es so leise im Raum, dass man das Atmen des Nebenmannes hören konnte. So erzeugten die beiden Musiker eine fast meditative Atmosphäre.

Beide studierte Musiker, mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, nutzten verschiedene Instrumente – so neben einer herkömmlichen auch eine siebensaitige Konzertgitarre, eine Steel-Guitar mit Stahlsaiten, eine Mandoline, die der Geigenstimmung entspricht, und eine Alt-Mandoline, die wie eine Bratsche klingt. „Damit decken wir verschiedene Frequenzen ab, schaffen klangliche Ergänzungen in beide Richtungen“, erläuterte Jochen Roß.
Mit ihrem Programm geben die beiden Musiker im Jahr deutschlandweit etwa 30 Konzerte zusammen, die meisten im Norden. Sie waren auch schon im Ausland und wollen nächstes Jahr nach Schottland. Als nächstes haben sie auch schon ein neues klassischeres Programmkonzept entworfen – von Komponisten aus der Renaissance.



>Nächstes PEP-Konzert: Sonnabend, 31. Oktober, 20 Uhr, Ulmenhofschule: Erja Lyytinen. Informationen unter www.pep-kulturverein.de


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