zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 23:53 Uhr

Saison-Biotonne für Grünabfälle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Kreis Steinburg ruft Gartenbesitzer dazu auf, jetzt die Saison-Biotonne anzumelden - als Ergänzung zur Eigenkompostierung. „In der Saison-Tonne können während der Zeit, in der besonders viele Grünabfälle anfallen, die Mengen untergebracht werden, für die auf dem eigenen Komposthaufen kein Platz mehr ist“, so Anja Martens, Leiterin der Abteilung Abfallwirtschaft im Steinburger Amt für Umweltschutz. Die Saison-Biotonne kann quartalsweise genutzt werden, Saisonbeginn sind der 1. April, 1. Juli, 1. Oktober und 1. Januar. Ein Aufkleber auf den Behältern gibt den Zeitraum an, in dem die Biotonne entleert wird. Nach dem Saisonende werden die Biotonnen nicht abgeholt, sondern bleiben bis zum nächsten Saisonstart auf dem Grundstück. Gebühren fallen nur für den Zeitraum an, in dem die Biotonnen angemeldet wird.

Ergänzend zur Biotonne können auch Bioabfallsäcke genutzt werden. Die Papiersäcke kosten zwei Euro und haben ein Volumen von 120 Litern. Die besonders gekennzeichneten Säcke werden am Tag der Biotonnenabfuhr in beliebiger Anzahl an den Straßenrand auf oder neben die braune Tonne gestellt.

Eine Alternative sind auch die Wertstoffhöfe. Wer nicht sämtliche Grünabfälle im eigenen Hausgarten kompostieren oder als Mulchmaterial verwerten kann, kann Buschwerk, Rasenschnitt, Laub, Stubben, Wildkräuter und Staudenreste zu den Wertstoffhöfen in Itzehoe, Kellinghusen, Hohenlockstedt oder Glückstadt bringen. Die Gartenabfälle werden dort gesammelt und bei der Firma USN (Hungriger Wolf 100, Hohenlockstedt) gehäckselt und fachgerecht zu Mulchmaterial und Kompostprodukten verarbeitet. Die Wertstoffhöfe nehmen Buschwerk, Strauchgut und Grünabfälle gegen eine geringe Entsorgungsgebühr von acht Euro pro Kubikmeter an.



>Weitere Infos: Die Abfallberatung des Kreises Steinburg gibt unter 04821/69484



zur Startseite

von
erstellt am 17.Mär.2016 | 12:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen