Urkunden : Russisch-Asse an der KKS

Preise gab es für Maria Röttger (l.) und Annina Boneß. Mit ihnen freuen sich Iris Engel (r.) und Monika Rohweder.
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Preise gab es für Maria Röttger (l.) und Annina Boneß. Mit ihnen freuen sich Iris Engel (r.) und Monika Rohweder.

Zwei Schülerinnen schneiden bei der Russisch-Olympiade glänzend ab.

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16. Juli 2015, 05:00 Uhr

Die eine bekam ein Lernspiel, die andere ein Sprachlexikon. Urkunden erhielten sie beide in ihren Leistungsklassen: Annina Boneß (18) für den Sieg bei der Russisch-Olympiade auf Landesebene, Maria Röttger (15) für den dritten Platz.

Alle drei Jahre findet der Russisch–Wettbewerb statt, die Zwölft- und die Neuntklässlerin der Kaiser-Karl-Schule qualifizierten sich mit einem schriftlichen Vortest. Und sie sind sich einig: Der war nicht so schwer wie der Unterricht bei ihrer Russisch-Lehrerin Iris Engel. „Man musste gar nicht zusätzlich lernen“, sagt Annina Boneß. Das galt auch für die Landesebene und das zehnminütige Gespräch auf Russisch mit drei Prüfern.

Als es vor dem Start in die achte Klasse um die dritte Fremdsprache ging, habe sie auf Französisch keine Lust gehabt und lange zwischen Russisch und Informatik geschwankt, sagt Maria Röttger. Es wurde Russisch: „Andere Sprachen sind schwerer, mir fällt es jedenfalls leichter.“ Russisch werde nicht an vielen Schulen gelehrt, es zu beherrschen könne später bei der Jobsuche helfen, meint Annina Boneß. Russisch sei ungewohnt, auch wegen der anderen Schrift, sagt Iris Engel. Ob man sie möge, sei eine persönliche Entscheidung: „Man guckt eher nach Westen.“

Seit 2008 bietet die KKS Russisch an, mit einer Referendarin seien es künftig vier Lehrkräfte, sagt die stellvertretende Schulleiterin Monika Rohweder. Bei den aktuellen Wahlen hätten sich 27 Schüler für die Sprache entschieden, so dass zwei Gruppen gebildet werden. Zum dritten Mal in Folge habe das Gymnasium bei der Olympiade einen ersten Platz erreicht, sagt Iris Engel: „Das ist schon fast eine kleine Tradition geworden.“ Eine Schülerin habe es sogar zur internationalen Olympiade gebracht.

„Das schaffst du auch“, sagt Maria Röttger zu Annina Boneß. Die 18-Jährige weiß nicht, ob sie es neben der Abi-Vorbereitung schafft, für den Bundesentscheid in Trier Ende November zu lernen. Egal: „Man kann nur gewinnen und nicht verlieren.“

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