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KINDERHAUS : Rollender Start ins Spielvergnügen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Rollendes Kinderhaus des Deutschen Kinderschutzbundes im Cirencester-Park eröffnet. Bis zum Herbst an mehreren Orten in Itzehoe.

Ob Basketball oder Bobbycar, Tischkicker oder Trampolin, Roller oder Dreirad: Langweile kommt im Rollenden Kinderhaus garantiert nicht auf. Seit gestern ist das mobile Spielangebot der Itzehoer Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes wieder unterwegs. Reinhard Bischof, Vorsitzender der Ortsgruppe, eröffnete den bunten Container gemeinsam mit einem Team von ehrenamtlichen Betreuerinnen im Cirencester-Park.

Die gesamte „warme Jahreshälfte“ über werde das Rollende Kinderhaus Spielplätze im ganzen Stadtgebiet besuchen, erklärte Bischof. Mit an Bord: Zahlreiche Spielzeuge, die Kinder zur Bewegung und zum gemeinsamen Spielen einladen sollen. „Das ist uns in der heutigen Zeit besonders wichtig, wo Kinder zuhause oft allein vorm Computer sitzen“, so Bischof. Täglich zwischen 14.30 und 17.30 Uhr öffnet das Rollende Kinderhaus seine Tür. Bei gutem Wetter können Kinder bis acht Jahre mit und ohne Eltern nach Herzenslust draußen spielen und toben. Mit Büchern und Tischkicker bietet der Container bei Regen Beschäftigung.

Die Ursprungsidee sei es gewesen, weniger attraktive Spielplätze aufzusuchen, um das Angebot dort zu erweitern. In den letzten 16 Jahren, in denen der Spielcontainer inzwischen durch die Stadt rollt, habe man Erfahrungen gesammelt und das Konzept weiterentwickelt, so Bischof. Heute richten sich die Standorte nach der Nachfrage. Mehrere Spielplätze haben sich etabliert, einige wechselten mit den Jahren: Wenn an einem Ort die Kinder zu alt werden, wird für die nächsten Jahre ein neuer Platz gesucht, erklärt Bischof.

Zwischen 2000 und 2500 Kinder besuchten das Rollende Kinderhaus im letzten Jahr. „In diesem Jahr könnten wir die 40 000 erreichen“, prognostiziert Bischof. Viele Kinder kennen er und die Betreuerinnen bereits seit vielen Jahren, so dass ein Vertrauensverhältnis zwischen ihnen bestehe. Und auch die Eltern kommen gern auf einen Kaffee vorbei. „Hier werden auch Probleme gewälzt“, sowohl von Kinder- als auch von Elternseite, erzählt Irene Diers (65). Seit sieben Jahren sorgt sie sich gemeinsam mit Christiana Kurztusch, Uschi Filor und Annette Reinking ehrenamtlich um die kleinen und großen Besucher.

So auch um die Familie Schallmo, die seit vielen Jahren regelmäßig mit mehreren Generationen das Angebot wahrnimmt. „Die Kinder wollen hier her und gemeinsam spielen, wir Mütter treffen uns zum Klönen“, beschreibt Mandy Schallmo. „Wir gehen jeden Tag hier her“, erzählt Finnley (4). Am liebsten spiele er in der Sandkiste. Sein Cousin Nigel (7) hat schon den neuen Roller entdeckt, den er gleich testen möchte. Zeit dazu hat er bis Ende Mai, dann zieht der Container nach Wellenkamp weiter.

Termine: 5. bis 28. Mai: Cirencester-Park; 25. Mai: Kindertag; 2. bis 26. Juni: Flintacker; 30. Juni bis 10. Juli: Diedrich-Bonhoeffer-Straße; 14. Juli bis 21. August: Emil-von- Behring-Straße; 25. August bis 11. September: Flintacker; 15. September bis 2. Oktober: Cirencester-Park; www.kinderschutzbund-itzehoe.de.

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