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Bildung : Rollende Eier in der Kaiser-Karl-Schule

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Junge Tüftler beteiligen sich an Wettbewerb des Bildungsministeriums

Vorsichtig legt Michel das rohe Hühnerei auf den Wagen aus Kupferdraht. Gespannte Stille herrscht in der Turnhalle der Kaiser-Karl-Schule (KKS), solange bis der Elfjährige den Wagen loslässt und dieser zu rollen beginnt.

Michel und seine Teamkollegen Till und Benito (beide 11) von der Auguste-Viktoria-Schule traten gemeinsam beim TüftelEi-Wettbewerb an, der in der KKS ausgerichtet wurde. Sie waren eines von 15 Teams, die sich beteiligten. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „RollerEi“. Ziel war es, ein rohes Hühnerei in einem Gefährt aus Kupferdraht eine möglichst weite Strecke fahren zu lassen. Die Jury war aber nicht nur an der Distanz interessiert, sondern auch an der Kreativität des Fahrzeugs sowie an der anschließenden Präsentation. „Je mehr Hilfe sich die Schüler holen, desto besser“, erklärte Koordinatorin Sabine Petersen, die den Wettbewerb moderierte.

Ob man sich beim Opa erkundigte oder gar eine Firma zu Rate zog war den Schülern selbst überlassen. Außerdem durfte das Gefährt nicht mehr als 50 Gramm wiegen und nur aus Kupferdraht bestehen.

Ziel des Wettbewerbs, der vom schleswig-holsteinischen Bildungsministerium ausgerichtet wird, sei, dass die Schüler sehen, wie Berufe funktionieren, bei denen es aus naturwissenschaftliche oder technische Fähigkeiten ankommt, so Petersen. Der Wettbewerb soll Schüler ermutigen, später solch einen Beruf zu ergreifen.

Der Wagen von Michel, Till und Benito legte ganze 4,40 Meter zurück. Trotzdem reichte es nicht für eine Platzierung. Die drei waren dennoch zufrieden.

Den ersten Platz belegte die Gruppe „Albert Einstein“ von der Hahnheide-Schule aus Trittau. Als zweites kürte die Jury die Gruppe „GS Müllerstraße“ von der Grundschule Glashütte in Norderstedt. Sie war mit vierzehn Schülern aus den Klassen eins bis vier gekommen, die laut Jurymitglied Lutz Boehnke „hochengagiert“ waren. Den dritten Platz errang die Gruppe „Rugenbergen Monstercat“ der Gemeinschaftsschule Rugenbergen aus Bönningstedt (Kreis Pinneberg). Außerdem wurden noch die zwei kreativsten Ideen belohnt, diese Auszeichnungen gingen an die Gruppe „Gemeinschaftsschule Rugenbergen II“ und die Gruppe „Powergirls“. Die Gewinner bekamen Sachpreise, die anderen konnten aber auch stolz auf ihre Leistung sein. Lutz Boehnke: „Es waren viele originelle und sehr schöne Ideen dabei.“

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