Rolf Paulsen – das Gesicht der Kirche in der Schule

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21. Juni 2014, 05:00 Uhr

Er kann junge Menschen erreichen, ist erkennbar – und er ist jemand, dem man abnimmt, was er sagt. So beschreibt die stellvertretende Pröpstin Christiane Melchiors Rolf Paulsen (Foto). Der 53-Jährige bekleidet seit einem Schuljahr die Stelle „Schulkooperative Arbeit“ am Regionalen Berufsbildungszentrum (rbz) in Itzehoe. Vor der Synode wurde Paulsen von der stellvertretenden Pröpstin jetzt in sein Amt eingeführt. Die Stelle wird finanziert vom Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf.

„Sie geben Kirche ein Gesicht im Lebensraum Schule“, sagt Melchiors. Und zwar dort, betont die stellvertretende Pröpstin, wo Kirche eigentlich eine untergeordnete Rolle spiele. Paulsen ist am rbz unter anderem zuständig für Schulseelsorge und Religionsunterricht. Er bietet Projekttage an, Kirchenerkundungen und Religionsgespräche. „Sie sind einer, der zuhört und Zeit hat, dort, wo Zeit Mangelware ist“, lobt Melchiors den Mitarbeiter.

„Da sein für andere ist grundlegende Haltung und Motivation in meiner Aufgabe“, sagt Rolf Paulsen. „Im Religionsunterricht, auf dem Pausenhof, in den Lehrerzimmern – einfach ansprechbar sein. Manchmal auch so ganz nebenbei, in Tür-und-Angel-Gesprächen. Den scheinbar zufälligen Begegnungen ganze und konzentrierte Aufmerksamkeit schenken ist mir sehr wichtig.“

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