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Benefizveranstaltung in Wilster : Rock für die Rumflether Mühle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Drei Bands greifen in Wilster in die Saiten zu Gunsten des Fördervereins der unter Denkmalschutz stehenden Aurora.

Eine musikalische Benefizveranstaltung zugunsten der „Aurora“ begeisterte das Publikum: Drei Bands gaben sich am Sonnabend in der Rumflether Mühle die Ehre und bespielten das kleine Festival „Rock in der Mühle“. Bereits das sechste Jahr in Folge erwies sich die eintrittsfreie Veranstaltung sowohl als Besuchermagnet als auch als Garant für hochkarätige Musik. Das generationsübergreifende Publikum zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Spielfreude und den musikalischen Qualitäten der Bands.

Den musikalischen Auftakt übernahm die vierköpfige Musikformation Fool’s Paradise aus Dänemark. Die Vorjahressieger des Hamburger-Bandcontests mit dem Gitarristen und Sänger Detlef Kapteina, Keyboarderin Anja Munkholm, Bassist Bjørn Egeskjold und Schlagzeuger Oskar Meyer zogen die Anwesenden während ihres einstündigen Auftritts mit Eigenkompositionen der Stilrichtung „Rock mit nostalgischen Zügen“ schnell in ihren Bann. „Es ist unglaublich, dass diese Band ganz ohne Gage spielt, da müsste man doch zumindest mal den Hut herumgehen lassen“, entschied sich Besucherin Christina Sieck aus Brunsbüttel für eine spontane Spendensammlung zugunsten der dänischen Band.

„Der Mühlenspeicher ist voll, die Stimmung ist gut und zwei Bands haben wir ja noch, die auch ordentlich abrocken werden“, zeigte sich Detlev Martens als Mitglied des Organisationsteams und des Fördervereins der Mühle mit dem Beginn des Abends überaus zufrieden.

Die Musiker der Combo „Bad Weather Reloaded“ aus Heide unterhielten die Gäste mit Coversongs in ihrem eigenen Stil und lieferten den Lokalmatadoren „Daifly’s Diaries“ die Vorlage für einen krönenden Abschluss. Markus Riethmüller, Michael Gerget, Wolfgang Steinhörster, Karsten Hagmeyer und Christoph Martensen präsentierten nicht nur ihren neuen Sänger und neue Songs aus eigener Feder, sondern holten sich mit Florian Lindemann ein ehemaliges Bandmitglied zum Mitrocken auf die Bühne. „Ich werde am Mittwoch der Liebe wegen nach Australien auswandern“, so der 35-jährige Musiker, der unter anderen an der Volkshochschule Gitarrenkurse anbot und aufgrund seiner Reise vorerst zum letzten Mal eine Bühne in der Wilstermarsch bespielte.

Wie hoch der Erlös aus dem Verkauf von Getränken und heißen Würstchen ausfiel, muss noch ermittelt werden. Fest steht, dass der Förderverein eine Menge Geld benötigt, denn an der Mühle sind kostenintensive Arbeiten notwendig. Derzeit werden Steine im Mühlensockel ausgetauscht. Auch ein neuer Anstrich, der seit 1981 unter Denkmalschutz stehenden Aurora, steht noch an.

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