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„Rising Star“: Vom Itzehoer Gospelchor in die Fernseh-Show

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 27.Aug.2014 | 05:00 Uhr

Musik ist sein Leben: Als Sechsjähriger begann Volker Dymel mit dem Akkordeon-Spiel, später widmete er sich der Gitarre, heute ist die Gospelmusik seine große Leidenschaft. Seit über 30 Jahren ist der Pinneberger als Chor-Frontmann bundesweit unterwegs. In Itzehoe ist er als Leiter des Chores „It’Z Gospelpower“ bekannt.

Als Gesangslehrer, Stimmbildner, Komponist und Songwriter sowie als Studiosänger und Musikproduzent hat sich der 47-Jährige bewiesen. Jetzt wartet eine neue Herausforderung: Volker Dymel macht bei der neuen Show „Rising Star“ mit, die ab morgen auf RTL läuft. In der zweiten Live-Show am Sonnabend, 30. August, 20.15 Uhr, ist er zu sehen. Er wird versuchen, sich gegen 46 andere Teilnehmer durchzusetzen. Überzeugen muss er neben der Jury aus Anastacia, Gentleman, Joy Denalane und Sasha auch alle Zuschauer, die sich mit einer App registriert haben. Der Gewinner erhält ein Stipendium sowie einen Plattenvertrag mit Sony Music.

Als alter Hase im Musikgeschäft ist es Volker Dymel zwar gewohnt, im Rampenlicht zu stehen – „aber das ist schon was Besonderes in dem großen Stil“, sagt er. Seinen Weg in die Show musste er sich nicht mühsam bahnen. „Ich bin nicht mit 25 000 anderen zu einem Casting gefahren. Ich wurde angerufen“, erzählt er. Im Internet seien die Macher der Show auf ihn aufmerksam geworden. Nach einem Vorsingen in Köln stand schnell fest, dass er dabei ist.

„Ich habe mich sehr gefreut“, sagt der 47-Jährige, bleibt aber auf dem Teppich: „Ich sehe es ganz realistisch, dass man in meinem Alter dabei keinen Blumentopf mehr gewinnt.“ Er wäre enttäuscht, wenn er beim ersten Mal ausscheidet, doch ansonsten gelte: „Wenn ich es in die zweite Runde schaffe, bin ich glücklich. Dann sehen wir weiter.“ Den geplanten Chor-Workshop im November in Itzehoe sieht er jedenfalls nicht in Gefahr – „und It’Z Gospelpower muss sich auch keinen neuen Leiter suchen“.

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