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Dorffest : Riesenspaß bei Besenfußball und Angelweitwurf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das jährliche Dorffest in Kremperheide lockt etwa 1000 Besucher auf den Sportplatz. Vereine und Verbände sorgen mit Spielen und Musik für gute Laune.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 17:02 Uhr

Spiele und Musik für Jung und Alt bei Sonne und bei Regen – das jährliche Dorffest in Kremperheide lockte etwa 1000 Besucher auf den Sportplatz im Ort. Veranstaltet hat das Fest die Gemeinde mit rund 20 Vereinen und Verbänden, die alle ein eigenes Angebot auf die Beine stellten.

Nachmittags trafen sich etwa 250 Kinder und noch einmal so viele Eltern zu Sport und Kinderspielen, auf dem Sportplatz herrschte reger Trubel. Da gab es neben einer großen Hüpfburg Geschicklichkeitsspiele wie Besenfußball, Dartwerfen, Entenangeln oder Angelweitwurf.

Am Spiel „Jaccolo“ stand Bianca Tüchsen und beaufsichtigte den geordneten Ablauf. „Es ist ein beliebtes Spiel, das gut ankommt“, sagte sie. Dafür gab es kleine Gewinne wie Brausepulver oder Memory-Spiele.

Nebenan beim Wäscheaufhängen auf Zeit bewiesen viele kleine Jungen, dass in ihnen auch ein Hausmann steckt. Darüber freute sich auch Michaela Bartsch. Bei ihr erhielten sie dafür Gummibärchen und Luftballons.

Weiterhin gab es Stockbrot und Würstchen, die Jugendfeuerwehr hatte einen „Spritzpark“ mit Zielschießen eingerichtet. „Die Voltigiergruppe ist aber nur mit einem Holzbock vertreten, weil das Pferd erkrankt ist“, so Organisator Oliver Worf, auch Vorsitzender im Bauausschuss. Außerdem gab es Fahrten mit dem Trecker.

Die Preisvergabe wurde von der Awo organisiert. Gespendet von Firmen im Wert von 700 Euro, wurden die Preise über Lose verteilt. In einem eigenen Zelt waren die Gewinne gesammelt. Organisatorin Elf Mölln von der Awo freute sich: „195 Kinder und 25 weitere unter drei Jahre bekommen einen Preis.“ Am anderen Ende des Platzes wurde das TSV Beach Volleyball-Turnier mit elf Mannschaften ausgerichtet. Sie traten auf zwei Feldern mit je fünf Spielern gegeneinander an. „Noch vor fünf Jahren gab es nur Fußball, zuletzt mit nur noch zwei Mannschaften. Die Änderung hat dem Turnier sehr gut getan“, so Oliver Worf.

„Es ist toll, was die Vereine und Verbände auf die Beine stellen, um zum Gelingen beizutragen“, fand Bürgermeister Sven Baumann. „Das ist wie ein Uhrwerk. Jedes einzelne Rädchen läuft und bringt die Uhr zum Schlagen.“

Abends wurde dann zum Tanz gebeten. Aus den Boxen kam die Musik von DJ Tony Tornado. Er stand mit seiner mit Musikanlage auf einem Anhänger, auf der Terrasse war die Tanzfläche. Unterstützt wurde er von Klaus-Peter Hülsemann auch als „Eumels Disco“ unterwegs.

Und auch wenn es abends anfing zu regnen und die Besucher Schutz unterm Dach der Terrasse suchen mussten, blieb das Fazit des Bürgermeisters: „Das seit zehn Jahren ausgerichtete Fest mit allen Vereinen gemeinsam hat sich toll entwickelt.“

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