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Offene Schultüren : Riesenansturm meist gut informierter Eltern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim Präsentationstag zeigt sich die Kellinghusener Gemeinschaftsschule von ihrer Schokoladenseite. Schüler und Lehrer geben einen Einblick in die vielen Schulangebote.

„Bombastisch“, nennt Elternvertreterin Ute Vollstedt die Resonanz auf den Präsentationstag der Gemeinschaftsschule (Gms). Schon vor der offiziellen Eröffnung um elf Uhr setzte der Besucheransturm ein und hielt sich bis in die frühen Nachmittagsstunden auf gleichbleibend hohem Niveau.

Traditionell bietet die Schulveranstaltung Eltern, Schülern und Gästen die Gelegenheit, sich über die Einrichtung und ihr Leistungsspektrum zu informieren. Mit vielfältigen Informationen diesmal dabei: Die neu eingerichtete gymnasiale Oberstufe. Offene Klassenzimmer und Fachräume sowie ein buntes Programm mit Ausstellungen, Präsentationen, Sport und Lehrerklönschnack boten Besuchern umfassenden Einblick in die Schularbeit. Vor allem Eltern von zukünftigen Fünftklässern nutzten den Präsentationstag um sich einen Einblick in das Schulangebot zu verschaffen.

Positiv beeindruckt zeigten sich Inma und Jörg Preuß aus Brokstedt. Die Eltern hatten sich gemeinsam mit ihren Kindern Natalie und Danny auf Erkundungstour begeben. Vom „klar gegliederten Außengelände mit Sporthalle“ bis hin zum inhaltlichen Angebot gibt es für sie nichts zu bemängeln: „Hier wird vom handwerklichen bis zum IT-Bereich sehr viel geboten“, stellt Jörg Preuß nach der Schulführung fest. Angetan zeigen sich die Eltern außerdem vom „neuen System mit der Chance, bis zum Abi aufzusteigen.“

Die Kellinghusenerin Doris Wiggers hat keinen Zweifel, welche Schule Tochter Kyra künftig besuchen soll. „Es wird wohl die Gms werden“, sagt sie. Räumlichkeiten, Lehrergespräche aber auch eine Theateraufführung und die Präsentation von Projekten hätten ihr klar gezeigt: „Hier wird mit viel Liebe und Engagement gearbeitet.“

Hocherfreut über das „riesige Interesse“ zeigte sich von Schulseite Petra Fobbe. Was die Lehrerin besonders beeindruckte: „Die Eltern kommen gut informiert und stellen viele Fragen.“ Derweil herrschte Gewimmel auf allen Ebenen. Schlangen bildeten sich auf der „Schlemmermeile“, in Trauben warteten Besucher auf nächste Projekt-Darbietungen wie etwa dem „Klangteppich“, wo Schüler der Klasse 5 c sich musikalisch mit Kinderarbeit auseinandersetzen, oder der „Monstertanzschule“ der Klasse 6c, mit einem von der Schülerin Madita (12) selbst geschriebenen Text. In den Klassenräumen erklärten darüber hinaus Schüler der Klassenstufen fünf bis zehn ihre Projekte, informierte der erste Abi-Jahrgang der elften Klassen über den Weg zur Hochschulreife.

Über mangelnde Nachfrage konnte auch Tom Schember klagen. Der Neuntkläßler verteilte GPS-Geräte, mit denen sich der Nachwuchs auf dem Pausenhof auf Schatzsuche begab. Mitten im Getümmel informierte außerdem der Förderverein der Schule über seine Aktivitäten und verkaufte kunterbunte Primeltöpfe. Organisator Fred Hohmann flitzte unterdessen von einer Ecke der Schule zur anderen. „Überwältigend“ kommentierte bei einem kurzen Stopp auch er das Besucher-Echo. Und: „Es läuft alles super, die Kollegen haben toll mitgezogen.“

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erstellt am 17.Feb.2014 | 17:19 Uhr

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