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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 02:46 Uhr

Wirtschaft : Richtfest für neuen Bürgersaal

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Rohbau für Hohenaspes Dorfmittelpunkt steht nach nur viereinhalb Monaten

Unzählige Stunden an Planung und harter Arbeit habe man bis zu diesem Tag verbracht, erinnerte Bürgermeister Hans Georg Wendrich. „Das alles ist heute kein Thema mehr. Umso zufriedener sind wir, hier heute nach einer kurzen Bauzeit von nur viereinhalb Monaten das Richtfest des Bürgersaals feiern zu können.“ Neben vielen Einwohnern hatten sich dazu Mitarbeiter des Hamburger Architektenbüros Prell und Partner, des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), des Kreisbauamtes, der Amtsverwaltung, der Bauausschussvorsitzende Eggert Behrens sowie Handwerker der am Bau beteiligten Firmen auf der Baustelle eingefunden.

Nachdem Volker Raap seinen Richtspruch des bereits zum Teil gedeckten Daches verlesen hatte, erinnerte Wendrich an die Anfänge des 1,2 Millionen Euro teuren Bauprojektes. „Auf den Tag genau vor einem Jahr waren die Bagger noch damit beschäftigt, die ehemalige Gaststätte abzureißen. Im Oktober konnte schließlich mit den Erdarbeiten begonnen werden.“ Dank galt daher insbesondere den Handwerkern, die bei Wind, Regen und bitterer Kälte Durchhaltevermögen gezeigt haben. „Ich hoffe, Ihr macht alle so weiter, denn es gibt doch noch eine Menge zu tun“, so Wendrich weiter.

Ein solcher Neubau, wie der des Bürgersaals mit Bühne, zwei Versammlungsräumen, einer Küche und Sanitäreinrichtungen mit Behinderten-WC koste viel Geld, betonte der Bürgermeister. Geld, das die Gemeinde nicht ausreichend zur Verfügung stellen konnte. Umso erfreuter sei man daher im Oktober gewesen, als der ersehnte Brief des LLUR mit dem Zuwendungsbescheid aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz nach dem Zukunftsprogramm Ländliche Räume in Höhe von 431  365 Euro „ins Haus geflattert“ kam. „Damit war der Startschuss für das Projekt gefallen, so dass die Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses zum Abriss des alten Gebäudes und des Neubaus des neuen Bürgersaals erfolgen konnte“, so Wendrich.

Gut erkennen ließ sich auf dem halben Wege zwischen Spatenstich und Einzug, wie der Bürgersaal im Zentrum der Gemeinde bei Fertigstellung in etwa einem halben Jahr aussehen wird. Mit der hohen Funktionalität und in unmittelbarere Nähe zur Grundschule, dem Senioren- und Dienstleistungszentrum, der Kirche, dem renovierten Bürgerhaus sowie des in Planung stehenden neu zu bauenden Feuerwehrgerätehauses soll der barrierefreie Bürgersaal zu einem offenen Haus werden, in dem örtliche Vereine und Organisationen ihre Versammlungen oder Weihnachtsfeiern abhalten können. Zudem bietet der großzügig gestaltete Versammlungsraum mit Bühne Platz für kulturelle Veranstaltungen.

 

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