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Heiligenstedtenerkamp : Richtfest für ein wegweisendes Projekt des Amts Itzehoe-Land

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für eine Million Euro entsteht ein Mehrfamilienhaus für Flüchtlinge und Einheimische.

Ein Mehrfamilienhaus für Flüchtlinge und Einheimische – bei diesem Projekt des Amtes Itzehoe-Land ist gestern Nachmittag Richtfest gefeiert worden. Eine Millionen Euro werden in die acht Wohnungen in der Gemeinde Heiligenstedtenerkamp investiert. Ende des Jahres sollen die ersten Mieter einziehen.

„Die rege Teilnahme an diesem Richtfest zeigt das Interesse am Bau unseres Mehrfamilienhauses“, betonte Amtsvorsteherin Renate Lüschow. Hintergrund des Baus sei die Flüchtlingswelle vor zwei Jahren gewesen, damals habe das Amt dringend Wohnraum benötigt. Der Leitende Verwaltungsbeamte Volker Tüxen habe dann die Idee gehabt, ein Mehrfamilienhaus in Eigenregie des Amtes zu errichten. Nach „viel Überzeugungsarbeit“ habe der Amtsausschuss diesem „wegweisenden Projekt“ zugestimmt. In Heiligenstedtenerkamp sei der ideale Standort gefunden worden. Bürgermeister Otto Tönsing und die Gemeindevertretung hätten den Bau trotz anfänglichen Widerstands in der Gemeinde ermöglicht. Da die Flüchtlingszahlen zurückgingen, würden in das Haus jetzt auch vier einheimische Familien einziehen.

Ebenso wie Renate Lüschow betonte auch Bürgermeister Tönsing, dass es unbedingt notwendig sei, in den Kommunen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. „Nicht jeder kann sich ein Einfamilienhaus bauen.“

Architektin Britta tho Seeth, Juniorpartnerin im Büro Butzlaff und Tewes, lobte die gute und fruchtbare Zusammenarbeit aller Beteiligten und lud zum Rundgang durch das zweigeschossige Gebäude ein. Es enthält jeweils vier barrierefreie beziehungsweise im Obergeschoss barrierearme Wohnungen mit einer identischen Größe von 72 Quadratmetern.

Das Grundstück hat die Gemeinde dem Amt Itzehoe-Land im Wege eines Erbbaurechts für zehn Jahren zur Verfügung gestellt.

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