Laternelaufen einmal anders : Rhin in Flammen mit Leuchtvulkanos

Jedes Jahr ein spektakuläres Bild, wenn die leuchtenden Vulkanos den Laternenlauf „Rhin in Flammen“ abschließen.
Jedes Jahr ein spektakuläres Bild, wenn die leuchtenden Vulkanos den Laternenlauf „Rhin in Flammen“ abschließen.

Freitag lockt der Lichterzauber „Rhin in Flammen“ wieder ans Wasser.

shz.de von
12. Oktober 2018, 16:52 Uhr

Die Fans warten schon gespannt auf diesen Termin: Am Freitag, 19. Oktober, steht wieder ab 18.30 Uhr der „Rhin in Flammen“. Es ist das traditionelle Herbst-Event des Wildnis-Clubs am letzten Herbstferientag in romantisch-heiterer Stimmung und Umgebung.

Ursprünglich als Gemeinschaftsgedanke von Bürgern für Bürger entwickelt, hat sich der große Laternelauf in der Engelbrechtschen Wildnis fast zu einem Volksfest entwickelt. In jedem Jahr steigerte sich die Teilnehmerzahl. So ist auch in diesem Jahr von vielen Hundert Menschen, die einen Großteil des Rhins umrunden, auszugehen. Und die Wetterprognose meint es wieder gut mit Veranstaltern und Teilnehmern: 13 Grad, kaum Regenwahrscheinlichkeit, nur leichter Wind.

„Wir haben bisher immer Wetterglück gehabt“, sagte Jürgen Evers vom Organisationsteam des Wildnis-Clubs. Zusammen mit Silke Ramacher und Klaus Hinrichs steht er für die Leitung des großen Umzuges. Zur Seite stehen ihnen das „Poppenhuus“-Team um Maren Haijenga und viele Helfer.

Mit gespannter Erwartung blicken jetzt die beteiligten Mitglieder des Wildnis-Clubs auf den Freitag. Dann wird ab 18.30 Uhr der Weg auf beiden Seiten des Rhin vom Poppenhuus bis zur Hühnerbrücke in flammend-bunte Farben getaucht. Am Ufer begleiten die Laterneläufer fantasievoll beleuchtete Kanus und Boote auf dem Rhin. Die Kombination Feuer und Wasser ist es, welche diesen Laternenumzug so einmalig macht. Kinder mit Laternen, Erwachsene im Fackelschein ziehen unter Feuerwehrschutz den Weg entlang. Meistens sind die anliegenden Grundstücke mit Feuerkörben, Laternen oder Fackeln beleuchtet. Manche haben den Grill angemacht. So gibt es denn auf dem Weg auch mal „eine Wurst auf die Hand“, erzählt Jürgen Evers.

Musikalisch begleiten die Laterneläufer zwei Spielmannszüge. Spektakulärer Abschluss: Die Feuerwehr Engelbrechtsche Wildnis zündet Leuchtvulkanos am Rhinufer.

„Diesmal sollen sich die Feuerwerker gewisse Leuchtimpressionen ausgedacht haben“, sagte Evers. Er sei selbst darauf gespannt. Wem der Laternenlauf Appetit und Durst bereitet, kann sich zum Abschluss am Poppenhuus verköstigen. In diesem Jahr werden keine Fackeln an Kinder und Jugendliche ausgegeben.

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