Rettungsübung im Leitungsdüker der Kanalschleusen

Blick in den 32 Meter tiefen Leitungsdüker: die gerettete „Person“ wird geborgen.
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Blick in den 32 Meter tiefen Leitungsdüker: die gerettete „Person“ wird geborgen.

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26. Mai 2015, 13:26 Uhr

Der 32 Meter tiefe Tunnel zum Leitungsdüker unter dem Nord-Ostsee-Kanal an den Brunsbütteler Schleusen war Schauplatz einer Rettungsübung der Feuerwehr. „Die Rettungskräfte hatten die Aufgabe, zwei, während routinemäßiger Wartungsarbeiten im Rohr- und Kabeltunnel verletzte Personen aus den Zugangsschächten heraufzuholen“, berichtet Thomas Fischer, Sprecher des Brunsbütteler Wasser- und Schifffahrtsamts.

Im Einsatz waren die Löschgruppe Süd unter der Leitung des Gemeindewehrführers Bernd Meier am Startschacht und die Feuerwehr Brunsbüttel-Ort unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Lars Paulsen. Mit Gaswarnmessgeräten und Atemschutzgeräten für die eigene Sicherheit erfolgte der Abstieg über die Treppentürme der beiden Zugänge. Am Fuß der Türme wurden die dort befindlichen Ausrüstungsgegenstände für die Brandbekämpfung und für die Rettung von Personen aufgenommen, bevor sich die Einsatzkräfte im Tunnel auf die Suche nach den Verunglückten machten. Nach einer Erstversorgung wurden diese in einer Trage mit Hilfe eines dafür vorgesehenen Krans ans Tageslicht gehievt.

„Aus der Sicht der Feuerwehr sowie aus Sicht des Wasser- und Schifffahrtsamtes ist diese Rettungsübung durch-weg als positiv zu bewerten“, berichtet Fischer. Das vorhandene Rettungsgerät habe einwandfrei funktioniert. Auch die jeweiligen Entscheidungen, die einzelnen Handgriffe der Rettungskräfte sowie die Kommunikation zwischen beiden Abschnitten funktionierten nach Fischers Worten reibungslos. Solche Einsatzübungen finden immer wieder in unregelmäßigen Abständen auf dem Schleusengelände in Brunsbüttel statt.


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