zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 16:47 Uhr

Reservistenkameradschaft besteht 50 Jahre

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kellinghusen | Die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Kellinghusen haben mit vielen Gästen einen runden Geburtstag gefeiert. Der Verband wurde vor 50 Jahren gegründet. Der Vorsitzende Ludger Wemhoff teilte mit, dass der Reservistenkameradschaft Kellinghusen zurzeit 77 Mitglieder angehören. Es handele sich um ehemalige Wehrpflichtige sowie Zeit- und Berufssoldaten, "eine gute Mischung zwischen alten und jungen Reservisten".

Die Reservistenkameradschaft Kellinghusen sei vor 50 Jahren aus gutem Grund ins Leben gerufen worden, denn der Dienst der aktiven Bundeswehr fordere ein Höchstmaß an Engagement der Soldaten und Soldatinnen, gerade bei Auslandseinsätzen, so Bürgermeister Axel Pietsch. Diese besondere Verbundenheit und Kameradschaft setze sich bei vielen Reservisten auch nach der aktiven Soldatenzeit fort. Die Reservistenkameradschaft Kellinghusen bezeichnete er als eine starke Säule in der Stadt, mit der man sich eng verbunden fühle. Besonders hob er dabei die Pflege von Kontakten zu anderen Vereinen und Verbänden hervor. Sie hätten neben den militärischen und wehrpolitischen Themen auch zahlreiche andere Aktivitäten für Jung und Alt in ihrem Programm. Axel Pietsch nannte unter anderem die Unterstützung beim Bau des Wald- und Erlebnispfades in der Störkathener Heide, die Reinigung und Unterhaltung der Ehrendenkmäler sowie die Beteiligung an der jährlich stattfindenden Müllsammelaktion. Pietsch erwähnte auch die Übernahme der Patenschaft der Gedenkhalle für die Gefallenen des ersten Weltkrieges mit Reparatur-und Pflegearbeiten von mehr als 900 Stunden. "Für das uneigennützige Engagement spreche ich der Reservistenkameradschaft Kellinghusen den Dank und die Anerkennung aller Einwohner der Stadt aus."

Amtsvorsteher Clemens Preine wünschte der Reservistenkameradschaft, dass sie noch lange bestehen bleiben möge. Das wünschte auch der Landtagsabgeordnete Heiner Rickers. Er erinnerte in einem Rückblick an die Eröffnung der Liliencron-Kaserne im Jahr 1964 durch Kai-Uwe von Hassel und die Schließung vor drei Jahren. "Ich bin froh, dass die Soldatentradition in Kellinghusen durch die Reservistenarbeit erhalten bleibt." Der Kreisvorsitzende der Reservisten, Volker Susemihl, der selbst lange Jahre in Kellinghusen aktiven Bundeswehrdienst leistete, lobte die freiwilligen Reservistenarbeit, wies aber zugleich auf die Nachwuchsprobleme hin. Er verlieh im weiteren Verlauf dem Schatzmeister der Kellinghusener Kameradschaft, Martin Handschuch, die Ehrennadel in Bronze des Reservistenverbandes für seine Verdienste.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen