Rekordbeteiligung beim Pokalschießen

Die Pokalsieger gemeinsam mit Hauptmann Heino Junge (links) und Schießwart Gerhard Voß (rechts) nach der Siegerehrung.
Die Pokalsieger gemeinsam mit Hauptmann Heino Junge (links) und Schießwart Gerhard Voß (rechts) nach der Siegerehrung.

50 Mannschaften wettfeiferten um die begehrten Trophäen / Beim Königsball bekamen die erfolgreichsten Teams ihre Pokale

shz.de von
31. Mai 2015, 12:54 Uhr

Mit 50 Mannschaften haben die Pokal-Schießwettbewerbe der Bürger-Schützen-Gilde Wilster von 1380 in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung erfahren. Schießwart Gerhard Voß nahm auf dem Königsball im Colosseum gemeinsam mit seinem Sohn Andreas als designierter Nachfolger die Siegerehrung vor und überreichte Wanderpokale an die erfolgreichsten Teams.

Höhepunkt der Trophäen-Übergabe war die Ehrung von Helmut Jacobs, der – wie berichtet – in diesem Jahr das Gedächtnisschießen mit einem Glücksschuss für sich entschieden hatte. Es war dem verstorbenen Ex-Hauptmann und Ehrenmitglied Hans-Wilhelm Weingardt gewidmet und von seiner Tochter Urte und deren Ehemann Bernard Wolf aufgerichtet worden. Während Gildeschreiber Gerd Martens die Gedächtnisscheibe übergab, zeichnete Urte Wolf den Sieger mit einer Plakette für seine Amtskette aus.

Gildeschreiber Gerd Martens erinnerte daran, dass Hans-Wilhelm Weingardt 1950 zu insgesamt 21 neuen Mitgliedern gehörte, die damals der Gilde beitraten. Er hatte im selben Jahr die Würde des Volkskönigs errungen und war damit „auf den Geschmack gekommen“. 1973 bekleidete er das Hauptmannsamt, 1990 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Hans-Wilhelm Weingardt, der vor zwei Jahren verstarb, rief der Gildeschreiber viele bekannte Namen von Gildebrüdern in Erinnerung, die ebenfalls 1950 der Gilde beigetreten waren.

Mit dem Gedächtnisschießen war auch das Vergleichsschießen mit der Schweizer Armbrust gegen den Schützenverein Wilster ausgetragen worden. Hier setzte sich abermals die Gilde mi 268 Ringen gegen die Schützen durch, die es nur auf 263 Ringe brachten. Im Vergleichsschießen mit dem Kleinkaliber-Gewehr gab es einen weiteren Sieg für die Gildedamen, die mit 826:805 Ringen die Oberhand über die Gildebrüder behielten.

Als beste Damen-Schützen in der Gesamtwertung von Armbrust und Kleinkaliber freuten sich Uschi Seddig (115 Ringe), Maren Kröger (112) und Nina Voß (110) über einen Zinnbecher. Mit der Armbrust war es als einziger Axel Stange von der Feuerwehr Wilster, der alle 30 möglichen Ringe traf.

Siegerpokale im Armbrustschießen gab es für die Alte Kremper Stadtgilde (83) vor der Süderauer Kirchdorfgilde (81) und der Oelixdorfer Lustgilde (80), für den Schützenverein Frohsinn St. Margarethen (83) vor dem Tennisclub Rot-Weiß Wilster (81) sowie der CDU-Fraktion Wilster und der Amtsverwaltung Wilstermarsch (je 79 Ringe), für den Hegering 7 (84) vor der Feuerwehr Wilster (84) und der Schießgemeinschaft Landrecht/Stördorf (83) sowie bei den Damen für die Schießgemeinschaft Landrecht/Stördorf (83) vor dem Schützenverein Frohsinn (82) und den ringgleichen Teams der Alten Kremper Stadtgilde, der Süderauer Kirchdorfgilde und der Bürger-Schützen-Gilde (jeweils 81 Ringe).

In den Wettbewerben mit dem Kleinkalibergewehr gewannen die Oelixdorfer Lustgilde (262 Ringe) vor der Alten Kremper Stadtgilde (250), der Süderauer Kirchdorfgilde (243) und den Wilsteraner Gildebeamten (243 Ringe), der Schützenverein Wilster (282) vor der Schießgemeinschaft Landrecht/Stördorf (276) und dem Eiscafé Voß Itzehoe (259) sowie bei den Damen der Schützenverein Wilster (271) vor der Alten Kremper Stadtgilde (266) und dem Schützenverein Frohsinn (262).

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