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Regionalmanager sollen die Westküste voranbringen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 00:34 Uhr

Zur 4. Sitzung des Westküstenbeirats brachte der Staatssekretär einen Förderbescheid für eine regionale Geschäftsstelle mit, die die Westküsteninitiative der Landesregierung unterstützen und kreisübergreifende Projekte der Regionalen Kooperation A23/B5 umsetzen soll. „Wir wollen die Westküste stärken und die wichtigen Schlüsselprojekte zügig umsetzen. Das Regionalmanagement wird uns dabei helfen, alle Kräfte an der Westküste zu bündeln“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Frank Nägele. „Die Entwicklung der Region haben wir zu einem Politikschwerpunkt des Landes erhoben“, so der Vertreter der Landesregierung.

In den Westküstenbeirat hat die Landesregierung rund 30 regionale Akteure berufen, die sich mit den für die Westküste wichtigen Zukunftsthemen Verkehr, erneuerbare Energien, Tourismus, Demografie und Fachkräfte beschäftigen. Für die Mitglieder des Beirats aus Kommunen, Kammern, Gewerkschaften, Hochschulen und Unternehmen standen in Brunsbüttel die künftige EU-Förderung und die Energiekompetenzregion Westküste auf der Tagesordnung. „Die Regionale Kooperation ist ein Erfolgsmodell. Ohne eine koordinierende Geschäftsstelle wäre es uns nicht gelungen, gemeinsame Projekte aus dem Regionalen Entwicklungskonzept A23/B5 auf den Weg zu bringen“, sagte Dieter Harrsen, Landrat des Kreises Nordfriesland und seit Anfang des Jahres Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionalen Kooperation A23/B5. „Zwei Regionalmanager und eine Halbtagskraft können die Kooperation jetzt in Vollzeit noch erfolgreicher voranbringen“, ist sich Harrsen sicher. Die Projektgesellschaft Norderelbe in Itzehoe übernimmt das Regionalmanagement.

„Eine bessere Verkehrserschließung der Region durch den Bau der A 20 mit der Elbquerung bei Glückstadt und den Ausbau der B 5 sowie die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien eröffnen der Westküste große Chancen für wirtschaftliches Wachstum“, ist sich Martina Hummel-Manzau mit ihrem Kollegen Dr. Harald Schroers, beide Geschäftsführer der Projektgesellschaft Norderelbe, einig.

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