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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 17:52 Uhr

Regenfluten verzögern B 77-Bauarbeiten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der erste Abschnitt ist geschafft. Mehr aber auch nicht, obwohl es anders gedacht war. Der viele Regen der vergangenen Tage hat den Zeitplan für die Sanierung der Bundesstraße 77 zwischen Delftor und Autobahn-Anschlussstelle Itzehoe-Süd durcheinander gebracht. Jetzt hat der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV) das Vorhaben neu strukturiert. Montag, 10. August, geht es weiter.

Auf der Straße Vor dem Delftor zwischen der Brücke und der Delftorkreuzung rollen die Fahrzeuge über neuen Asphalt. Im zweiten Abschnitt sollte die Fahrbahn zwischen der Autobahn und der Tankstelle an der Elmshorner Straße erneuert werden. Daraus wurde nichts: „Das konnten wir wegen des schlechten Wetters gar nicht ausführen“, sagt Kai-Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer LBV-Niederlassung. Das Abfräsen der Deckschicht hätte noch funktioniert, aber: „Asphalt einbauen bei diesem Wetter – das ist unmöglich.“ Etwa fünf Tage sind für diesen Teil der Arbeiten veranschlagt, sie sollen nun gleichzeitig mit dem eigentlichen dritten Bauabschnitt erledigt werden. „Wir versuchen, verlorene Zeit durch Parallelarbeit aufzuholen“, sagt Schacht.

Der dritte Abschnitt umfasst die Strecke von der Elmshorner Straße bis zur Abzweigung nach Münsterdorf, er ist ab 10. August voll gesperrt, die jeweiligen Einmündungen bleiben frei. Die Asphalt- und die Betontragschicht werden aufgenommen, neu aufgebracht werden eine Frostschutzschicht sowie drei Schichten Asphalt in einer Gesamtstärke von 26 Zentimetern. Der Verkehr soll möglichst über die Anschlussstelle Itzehoe-Mitte fließen, auch eine Umleitung vor Ort wird eingerichtet. Ab Ende August wird es eine neue Regelung geben, weil dann auch an der Anschlussstelle Mitte gearbeitet wird. Die Vollsperrung der B  77 ist bis zum 12. September vorgesehen, danach sorgen noch zwei Wochen lang Restarbeiten für Behinderungen.

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erstellt am 01.Aug.2015 | 07:00 Uhr

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