Sozialausschuss : Rege Nachfrage nach U3-Plätzen

Der Sozialausschuss besuchte die  U-3 Einrichtung „Kleine Arche“ im Gemeindehaus Lindenstraße.
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Der Sozialausschuss besuchte die U-3 Einrichtung „Kleine Arche“ im Gemeindehaus Lindenstraße.

Der Kellinghusener Sozialausschuss besichtigte die kleine Arche.

shz.de von
19. November 2013, 17:38 Uhr

Auf den viel bestaunten winzigen Stühlen in der „Kleinen Arche“ mussten Mitglieder und Gäste vom Sozialausschuss nicht Platz nehmen. Zur jüngsten Sitzung Gremiums hatte der Vorsitzende Henning Schlüter (BFK) lediglich zu einem Rundgang durch die Einrichtung in der Lindenstraße gebeten. Für Abhandlung der folgenden Tagesordnungspunkte bot das Gemeindehaus Sitzgelegenheiten in Erwachsenengröße.

Bei der Arche-Begehung stand Detlef Letzner, Leiter der evangelischen Kindertagesstätte „Am Schulberg“ und der U-3 Einrichtung, den Politikern als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Krippe ist mit allem ausgestattet, was für die Betreuung von Mädchen und Jungen im Krippenalter notwendig ist. Gemütlich eingerichtete Räume zum Wickeln, Schlafen und Spielen – sowie im Eingangsbereich eine Tobefläche - bieten dem Nachwuchs unter drei Jahre eine komfortable Heimstatt auf Zeit. Aus aktueller Erfahrung konnte dies auch Papa Schlüter bestätigen. Mit seinem Lob steht er nicht allein da: „Wir bekommen nur positive Rückmeldungen“, verweist Letzner auf die Stimmen weiterer Krippen-Eltern. Insgesamt fünf Fachkräfte kümmern sich im Gemeindehaus um die Jüngsten. Betreut werden derzeit 20 Kinder in zwei Gruppen. Durch die getrennten Räume sei bei Bedarf die notwendige Ruhe zu schaffen, so Letzner. Anderseits seien die Kleinen aber nicht hermetisch voneinander abgetrennt. „Im Mittelraum trifft sich die ganze Bande.“ Derzeit stehe ein Kind auf der Warteliste und auch für die Zukunft gebe es bereits eine rege Nachfrage.

Heraus stellte Letzner, dass die „Kleine Arche“, obwohl unter kirchengemeindlichen Dach angesiedelt, keine konfessionelle Einrichtung sei. „Zu uns können alle kommen, das gilt auch für die Kita am Schulberg“, erklärte er auf Nachfrage. Trotz der prima Ausstattung der Krippe, muss aus Sicherheitsgründen noch einmal investiert werden. Die Zahlen im Vermögenshaushalt für das Jahr 2014 weisen die Summe in Höhe von rund 21 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen aus.

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