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Elbewettfahrt : Regatta in anspruchsvollem Revier

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

110 Segler gehen mit 25 Booten bei der Elbewettfahrt der Seglervereinigung Brunsbüttel Start. Der Kurus führt nach Cuxhaven und zurück.

Unter nahezu optimalen Bedingungen wurde am Sonnabend die traditionelle Elbewettfahrt der Seglervereinigung Brunsbüttel (SVB) ausgetragen. 25 Boote mit rund 110 Seglern hissten an der Neufeld-Reede, in drei Wertungsklassen gegliedert, ihre Segel für die rund 29 Seemeilen (54 Kilometer) lange Regatta Richtung Cuxhaven und zurück.

„Wir haben vier Routen ausgearbeitet, sodass wir für jede Wetterlage eine passende Streckenführung bereithalten können“, erzählte Regattaleiter Jürgen Drews. Aufgrund ablandiger Winde der Stärke drei bis vier und einer ablaufenden Tiedenströmung von bis zu drei Knoten (5,57 km/h) wurden alle Teilnehmer auf die Bahn zwei gelotst. Eine Route, die die Segler die meiste Zeit abseits der von großen Frachtschiffen genutzten Fahrrinnen entlangführte. Lediglich vor Cuxhaven hieß es dann erhöhte Wachsamkeit, da hier das Fahrwasser der Berufsschifffahrt genutzt werden musste. Insbesondere aufgrund der Gezeitenströme, der Untiefen und der Berufsschifffahrt zählt das Revier der Elbewettfahrt zu den anspruchsvollen Segelgebieten.

Begleitet wurden die Regattasegler nicht nur von drei vom SVB gestellten Begleitbooten, sondern auch vom Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, „Gillis Gullbransson“, mit Kapitän Peter Proemmel und Crew sowie dem Küstenstreifenboot der Wasserschutzpolizei, „Bürgermeister Brauer“.

Wie in den Vorjahren kämpften neben Teilnehmern aus der Schleusenstadt, auch Segler aus Freiburg, Beidenfleth, Glückstadt und Otterndorf um die begehrten Trophäen. Neben der Einzelwertung wurde erstmalig auch eine Teamwertung vorgenommen. Dabei konnten sich jeweils drei Boote zu einem Team zusammenschließen, deren Einzelzeiten am Ende in die Wertung einflossen. Nachdem ein Teilnehmer die in den Regattaeinweisungen enthaltene Startbereitschaft naheb dem Startschiff etwas zu wörtlich genommen hatte und sich kurzzeitig in der Ankerleine verfangen hatte, gab die Regatta-Crew bestehend aus Sabine Fiege, Doris Rohwer, Anabela Brandao und Regattaleiter Jürgen Drews mit einigen Minuten Verspätung sowohl das akustische, als aus das durch das Hissen der Startflaggen visuelle Signal für den Start.

In der ersten Gruppe starteten die Segelboote ohne Spinnaker. Hier konnte Thies Wiebe mit seiner Bootscrew und einer berechneten Zeit von 4:05,05 Stunden das Rennen für sich entscheiden. Die Plätze zwei und drei nahmen Kerstin Wendler und Olaf Kraul samt Besatzungen ein.

Die weitere Gruppe mit den Segelbooten, die mit gehissten Spinnaker an den Start gingen, wurde nochmals in zwei Schiffsgrößenklassen gegliedert. In der Gruppe der schnellen Segelboote mit Spinnaker verteidigte Wolfgang Wiese den Vorjahrestitel und deplatzierte Torsten Fildebrand und Klaus Arndt auf die Plätze zwei und drei. Die gemächlichere Gruppe wurde von Michael Langhans angeführt, gefolgt von Tilmann Wiebe und Jahn Ohlfest samt Besatzungen.

In der Teamwertung ging die Mannschaft „Tannenweg“ mit Thies Wiebe, Wolfgang Wiese und Tillmann Wiebe als Sieger hervor. Platz Zwei belegte das Team Glückstadt mit Kerstin Wendler, Svea Petterson und Jan Ohlfest. Manfred Rohwer, Sven Röttger sowie Klaus Arndt belegten Rang drei.

>Internet: www.svb-bru.de



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