Itzehoer Grundschule wird 50 jahre alt : Rauschendes Fest in Sude-West

„Und eines sei heute schon klar, sie steht noch weitre 50 Jahr “– Voller Inbrunst singen die Kinder das Geburtstagslied (oben). Altbürgermeister (v. r.) Günter Hörnlein, Verwaltungs-Chef Andreas Koeppen, Fördervereins-Vorsitzender Ralf Schwedler und Helga Koch schwelgen in Erinnerungen.  Fotos: Andreas Olbertz
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„Und eines sei heute schon klar, sie steht noch weitre 50 Jahr “– Voller Inbrunst singen die Kinder das Geburtstagslied (oben). Altbürgermeister (v. r.) Günter Hörnlein, Verwaltungs-Chef Andreas Koeppen, Fördervereins-Vorsitzender Ralf Schwedler und Helga Koch schwelgen in Erinnerungen. Fotos: Andreas Olbertz

Großes Engagement von Eltern und Ehemaligen: Mit einer Festwoche wurde das Jubiläum gefeiert.

Andreas Olbertz. von
06. September 2019, 13:41 Uhr

Itzehoe | „Ich mache es auch ganz kurz“, versprach Schulleiterin Karen Knapp bei der Eröffnung der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Grundschule Sude-West. „Oh, danke“, rief einer der Schüler im vollbesetzten Saal und hatte die Lacher natürlich auf seiner Seite.

Es half nichts, ein paar Reden mussten die Gäste über sich ergehen lassen. „Ich bin einer von denen, die vor 50 Jahren in dieser Schule eingeschult wurden“, erzählte beispielsweise Ralf Schwedler. Heute, etwa 5000 Abgänger von der Grundschule Sude-West später, hält er ihr noch immer die Treue. Inzwischen als Vorsitzender des Fördervereins.

Schwedler gab einen kleinen historischen Rückblick. Vor allem hob er die Arbeit des „Turnhallen-Ausschusses“ hervor. Eine Gruppe, die sich politisch und mit Spendensammlungen für den Bau einer Sporthalle stark machte. „Das ist bis heute unübertroffen“, sagte Schwedler. So wurden beispielsweise bei einer Aktion mehr als 2000 Portionen Erbsensuppe für den guten Zweck verkauft. Schwedler: „Die ganze Stadt hat für diese Schule gekämpft.“ Der Politik war das ein Dorn im Auge. 1972 schickte der Magistrat den Bürgermeister in die Schule, um eine Missbilligung auszusprechen. „Auf diese Aufmüpfigkeit kann man noch heute stolz sein“, findet Schwedler.

Nach dem offiziellen Teil wurde in allen Räumen der Schule gespielt und gefeiert. Ein großes Kuchenbüfett lud zum Verweilen ein.

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