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Raus aus der Klinik: Wie die Entlassung gut vorbereitet wird

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Operation ist überstanden, die Entlassung aus dem Krankenhaus steht an. Doch nicht immer ist diese ein Grund zur Freude. Oft kann der Patient nicht weitermachen wie vorher. Vielleicht kann er sich noch nicht wieder selbst versorgen. Oder er muss weiterhin behandelt werden, braucht spezielle Hilfsmittel. „Viele Menschen leben alleine“, weiß Dr. Michael Kappus, Ärztlicher Direktor am Klinikum Itzehoe. Theoretisch wären sie jetzt sich selbst überlassen. Doch am Klinikum Itzehoe gibt es das Case Management: Birgit Witt und ihre Kollegen kümmern sich vor der Entlassung darum, dass es danach bestmöglich weitergeht. „Krankenhäuser sind gezwungen, Patienten zu entlassen. Man muss sie frühzeitig an die Hand nehmen und durch das Labyrinth führen“, sagt Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler. Das sei keine Krankenhausleistung im eigentlichen Sinne, sondern reiner Service. „Wenn wir es nicht tun, wer tut es dann?“, so Ziegler. „Es ist nirgends vorgesehen.“

Birgit Witt weiß, wie wichtig es für die Betroffenen ist, nicht ins Ungewisse zu gehen. „Die Patienten brauchen auch Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.“ Frühzeitig werde besprochen, wie die Entlassung geplant werden kann. „Wir schauen gemeinsam, was vorstellbar und finanzierbar ist.“ So machen sich die Mitarbeiter zum Beispiel auf die Suche nach einem Platz im Pflegeheim oder bestellen Hilfsmittel. „Es gibt sehr viele Möglichkeiten“, sagt Birgit Witt. Wie diese aussehen können, erläutern sie und ihre Kollegin Elisabeth Trupkat in einem Vortrag am Mittwoch, 26. November, von 18.30 bis 20 Uhr im Sitzungszimmer 4 des Klinikums. >

Anmeldung: Mail an info@kh-itzehoe.de oder 04821/772-3110 oder -3113.


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erstellt am 21.Nov.2014 | 05:00 Uhr

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