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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 04:04 Uhr

Jagderlebnistag : Raus aus dem Nischendasein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Infos, Musik und Hundevorführungen: Die Loofter Jäger laden zum Erlebnistag für die ganze Familie – und präsentieren sich damit erstmals seit vier Jahren wieder der Öffentlichkeit.

Viele Menschen an ihrem Hobby teilhaben lassen – das hat sich die Jagdgemeinschaft Looft vorgenommen. Erstmals seit vier Jahren gingen die Jäger daher wieder an die Öffentlichkeit. Im Rahmen des Jagderlebnistags präsentierten sie sich auf dem örtlichen Sportplatz und informierten die Besucher über ihre vielfältige Arbeit.

„Wir möchten raus aus dem Nischendasein“, sagte Manfred Kock von der Jagdgemeinschaft. Er betonte, dass neben dem üblichen Jagen auch das Hegen und Pflegen des Tierbestands sowie die eigene Hundeausbildung von großer Bedeutung sei. Wichtig sei der Gemeinschaft, dass möglichst viele Menschen wissen, dass Jäger nicht nur im Stillen und Dunkeln tätig werden.

In ihrer 400-Einwohner-Gemeinde haben sich die 13 Männer und eine Frau zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, um in einem 860 Hektar großen Hochwildrevier auch für die Hege des Tierbestands zu sorgen. Mit einem Infostand und viel Anschauungsmaterial machten sie den Besuchern deutlich, welche Tiere sich im heimischen Revier verstecken und daher auch schwer zu finden sind. Am Infomobil des Landesjagdverbands konnten die Besucher sich präparierte Tiere aus der Nähe ansehen. Doch nicht nur Enten, Füchse, Dachse, Rehkitze, Igel, Eichhörnchen und Raubvögeln konnten dort begutachtet werden, die Jäger standen für Interessierte auch Rede und Antwort. Zudem bot Manuela Dose selbstgebaute Nistkästen zum Verkauf an. „Damit soll außerdem gezeigt werden, dass wir auch Naturschutz betreiben“, erklärte Kock, der mit seiner Jagdgemeinschaft dem Hegering VI in Hohenaspe angehört.

Im Rahmen des Jagderlebnistages war außerdem der 1. Kellinghusener Jagdbogenverein zu Gast, der Besucher zum Schuss mit Pfeil und Bogen einlud. Mit einer Hundevorführung demonstrierten die Jäger zudem das Können ihrer Vierbeiner. Mit Feinsinn und Gespür absolvierten die Tiere ihre Aufgaben, zu denen unter anderem das Apportieren eines im Gebüsch versteckten Fuchses gehörte. Musikalisch umrahmt wurde der Familiennachmittag zudem durch den Jagdhornbläsercorps „Hohe Geest“.

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