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Feuerwehr : Rauchmelder rettet zwei Menschenleben und einen Hund

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Mann, eine Frau und ein Hund konnten nachts gerettet werden, weil der Rauchmelder piepte. Eine Nachbarin rief die Feuerwehr. Die Wohnungsinhaber hatten in der Küche vergessen, den Herd auszuschalten. Das verbrannte Essen führte zu viel Qualm.

Dramatische Momente spielten sich gestern Morgen gegen 1.30 Uhr im dritten Obergeschoss eines Wohnblockes in der Stettiner Straße ab. Eine Nachbarin hatte den Alarmton eines Warnmelders gehört und den Notruf 112 gewählt. Die Kräfte des zuerst eintreffenden Tanklöschfahrzeuges sahen durch das Fenster einen eingeschalteten Herd und eine zunehmende Verqualmung in der Küche, die sich durch die offenstehende Tür auch in benachbarten Räumen ausbreitete.

Schlaftrunken machte der Wohnungsinhabers nach vehementem Klopfen und Rufen die Tür auf. Er, seine Partnerin und ein Hund, der sich erstaunlicherweise nicht gerührt hatte, wurden nach draußen geführt und betreut.

In der Küche wurde der Herd ausgeschaltet, das angekohlte Essen nach draußen entsorgt und die Wohnung kräftig gelüftet, was durch einen elektrischen Turbolüfter unterstützt wurde. Zwischenzeitlich übernahm der Notfallseelsorger Lothar Volkelt die Betreuung, so dass die Feuerwehr nach knapp einer Stunde den Schadensort wieder verlassen konnte. Lebensrettend erwiesen sich die installierten Rauchwarnmelder, deren durchdringender Ton die Nachbarn alarmierte. Diese Lebensretter sind in Schleswig-Holstein in jeder Wohnung zwingend vorgeschrieben. Beim Menschen setzt der Geruchssinn während des Schlafes aus, während das Gehör nicht schläft und man so nach dem Aufwachen die Möglichkeit einer Reaktion hat.

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