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Rauchmelder holt Bewohner aus dem Bett: Heizung qualmte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2015 | 11:08 Uhr

Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße Neustadt wurde Montagnacht durch lautes Piepen eines Rauchwarnmelder aus ihrer Nachtruhe gerissen. Aufgrund einer leichten Rauchentwicklung im Erdgeschoss wurde die Freiwillige Feuerwehr Wilster alarmiert. Die 23 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jan Auhage konnten in einem Heizungsraum ein verschmortes Kabel der Therme als Ursache für Brandgeruch und Qualm ausmachen. Die Heizungsanlage wurde durch die Feuerwehr vom Stromnetz getrennt, ferner wurde die Gasversorgung des Hauses abgeschaltet. Mithilfe eines Druckbelüfters wurde das Haus belüftet und nach einer Kontrolle des Kohlenmonoxidgehalts in der Atemluft mit einem speziellen Gasmessgerät des Löschzugs Gefahrgut nach einer einstündigen Einsatzzeit wieder für die Bewohner freigegeben. „Dieser Einsatz hat verdeutlicht, wie sinnvoll der Einsatz von Rauchmeldern ist. Auch in diesem Fall konnte die Technik Schlimmeres verhindert“, so Jan Auhage.

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