Bahnhof Itzehoe : Rattenproblematik „im Griff“

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Archivbild: Ratten in der Stadt
Archivbild: Ratten in der Stadt

Wer Enten füttert, trägt nach Ansicht der Verwaltung eine Mitschuld an einer zunehmenden Rattenplage in der Stadt.

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11. Juli 2019, 16:14 Uhr

Itzehoe | So groß wie eine „kleine Katze“ sei die Ratte gewesen, die sie am helllichten Tag am Itzehoer Bahnhof habe laufen sehen, sagt die Hamburg-Pendlerin. Und es war nicht die erste Sichtung, berichtet die Itzehoerin. Gibt es ein Rattenproblem am Bahnhof? Nicht mehr, sagt die Bahn auf Anfrage. „Wir hatten in der Tat bis vor zwei Monaten ein Rattenproblem in Itzehoe“, teilt eine Bahnsprecherin mit. „Dieses haben wir aber inzwischen in den Griff bekommen.“ Schädlingsbekämpfer hätten Köderboxen aufgestellt. Der Bahnhof sei nach der Anfrage unserer Zeitung erneut inspiziert worden – Ratten seien keine gesichtet worden, so die Sprecherin.

Im Rathaus ist die Thematik „nicht neu“, sagt Stadtsprecher Frank-Dieter Simon. „Sobald Abfall nicht sauber sortiert wird, werden Ratten angelockt“, sagt Simon. Das gelte für private Haushalte genauso wie für Gewerbetreibende. Insbesondere seien aber auch die an den Wasserflächen immer wieder vorkommende Fütterung der Enten „schon fast ein Garant“ für häufiger auftretenden Rattenbefall. „Wir können nur immer wieder an die Bevölkerung appellieren, eine klare Mülltrennung vorzunehmen und das Verbot der Fütterung der Enten an den Wasserflächen zu beachten.“

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