Ehrung : Rat verabschiedet Ann-Christin Martensen

Zum Andenken an ihre politische Arbeit in der Ratsversammlung überreichte Bürgermeister Walter Schulz ein Foto-Präsent an Ann-Christin Martensen.
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Zum Andenken an ihre politische Arbeit in der Ratsversammlung überreichte Bürgermeister Walter Schulz ein Foto-Präsent an Ann-Christin Martensen.

Die Wilsteraner Politiker haben Ann-Christin Marten aus der Ratsversammlung verabschiedet.

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10. November 2016, 18:33 Uhr

Vier Jahre lang engagierte sich Ann-Christin Martensen als SPD-Ratsfrau, auf eigenen Wunsch hatte sie im September ihr Mandat niedergelegt. Dienstag Abend wurde sie während der Sitzung der Ratsversammlung offiziell verabschiedet. Bürgermeister Walter Schulz (CDU) bedauerte die Entscheidung Martensens, zumal es ohnehin schwierig sei, junge Menschen für die Arbeit in der Ratsversammlung zu rekrutieren. Vielleicht fände Ann-Christin Martensen ja einmal wieder den Weg zurück. „Es gibt ja die Möglichkeit, immer wieder aktiv zu werden.“ Im Namen der Stadt dankte der Bürgermeister Ann-Christin Martensen für die Zusammenarbeit. Kommunalpolitisch engagiert habe sich Ann-Christin Martensen schon 2008, anfänglich als bürgerliches Mitglied im Sozialausschuss. Am 12. November 2012 rückte sie als Ratsfrau für die SPD in die Ratsversammlung nach. Sie habe sich vielfältig engagiert, insbesondere lag ihr als Sozialausschussvorsitzende die Arbeit mit dem Kinder- und Jugendparlament am Herzen. Mit Blumen, Urkunde und einem Foto-Präsent dankte ihr der Bürgermeister.

Namens der SPD würdigte auch Fraktionsvorsitzender Helmut Jacobs die Arbeit von Ann-Christin Martensen im Sozialausschuss sowie – zukunftsweisend – im Kinder- und Jugendparlament. Auch er bedauerte ihren Entschluss. Mark Dethlefs, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten, betonte, die CDU fände es schade, dass sie ausgeschieden sei.

Ann-Christin Martensen richtete ihren „persönlichen Dank an die, die mir fair und freundlich entgegen getreten sind“. Insbesondere hob sie die Unterstützung von Horst Langer (SPD) und Dörte Urlaub (CDU) hervor. Sie bestätigte, dass die Kinder- und Jugendarbeit für sie Herzensangelegenheit sei. „Ich glaube, wir haben sie auf einen guten Weg gebracht.“ Das Kinder- und Jugendparlament sei „eine gute Truppe“.

Für Ann-Christin Martensen rückte Carsten Schröder in die Ratsversammlung nach, er wird auch den Vorsitz im Sozialausschuss übernehmen. Bürgermeister Schulz verpflichtete ihn als SPD-Ratsherr.

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