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Beschleunigungsrennen : Rasante Rennen auf dem Rollfeld

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zum zweiten Mal findet das Beschleunigungsrennen auf dem Flugplatz St. Michel statt. In Husum war für die Veranstaltung kein Platz. Neu: In der Hauptrunde fallen die Entscheidungen erstmals im K.O.-System.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres verwandelt sich die Start- und Landebahn des Dithmarscher Luftsportvereins auf dem Flughafen Hopen in St. Michaelisdonn in eine Rennpiste für adrenalinhungrige Freizeitrennfahrer. Rund 100 Geschwindigkeitsjunkies werden am Sonntag, 8. September, von 10 bis 18 Uhr an den Start gehen und vor den Augen tausender Zwei- und Vierradfans aus ganz Deutschland in atemberaubender Geschwindigkeit über die rund 700 Meter lange Rennstrecke jagen. Dabei treten die Fahrer nicht nur gegen die Stoppuhr an, sondern auch gegen die unmittelbaren Kontrahenten.

„Wir werden nach den Qualifikationsläufen und der Einteilung der Fahrer in unterschiedliche Leistungsklassen erstmalig ein K.O.-System in den Hauptrunden einführen“, so Sven Franzen. Für die Teilnehmer bedeutet dies, dass in den Hauptrunden nur die schnellsten Fahrer im Wettbewerb bleiben. Die Zuschauer sehen wohl noch spannendere Duelle.

Während der Mittagspause gegen 13 Uhr wird ein Freestyle Motorcross-Team mit waghalsigen Sprüngen und Kunststücken unterhalten. Doch auch abseits der Rennpiste erwartet die Gäste ein buntes Programm, dazu zählt: Live-Musik der Gruppe Nogge, eine Wrestling-Show, eine Oldtimerausstellung, Quadfahrten sowie verschiedene Aktivitäten für die ganz jungen Besucher.

„Eigentlich hatten wir geplant diese Veranstaltung auf dem Flugplatz in Husum zu veranstalten“, erzählt Sven Franzen. Bereits seit sechs Jahren organisiert der Kfz-Meister aus Aebtissinwisch gemeinsam mit TÜV-Ingenieur Michael Ebsen aus Wacken derartige Motorsportveranstaltungen. Mit Husum als Standbein neben St. Michel waren die Veranstalter seit 2011 sehr zufrieden. Kurz vor dem diesjährigen Rennen in der Nordfriesischen Kreisstadt kam dann jedoch die Absage des Flugplatzbetreibers für weitere Veranstaltungen. Der Flugplatz Husum-Schwesing hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil der für die Windenergiebranche notwendigen Infrastruktur entwickelt, heißt es zur Begründung. „Es wurden zunehmend Hubschrauber angesiedelt, die von dort für Offshore-Serviceeinsätze abheben. Die Startbahn muss somit rund um die Uhr für Flüge zur Verfügung stehen“, sagt Sven Franzen, „Es ist schade aber auch verständlich.“

Bei der Suche nach einer Ausweichfläche schauten sich die beiden Veranstalter in St. Peter-Ording und Büsum um. Während die Bahn in St. Peter-Ording zu klein ist, kam Büsum nicht in Betracht, da der Ostfriesische Flugdienst die Start- und Landebahn für Inselflüge nutzt. „Wir haben schließlich vom Dithmarscher Luftsportverein die Genehmigung für eine erneute Nutzung der Landebahn erhalten“, freut sich Sven Franzen, den alle nur Hanson nennen.

Das Beschleunigungsrennen ist eine Veranstaltung für Jedermann, unterstreichen die Organisatoren. Somit kann sich auch wirklich jeder, der über ein motorisiertes Gefährt verfügt und damit an den Start gehen möchte, für das Rennen anmelden. „Oldtimer-Fahrer, die mit ihrem Fahrzeug auf das Veranstaltungsgelände fahren, erhalten selbstverständlich freien Eintritt“, so Franzen.

Ein kleines Highlight ist für die Organisatoren der Besuch eines Fernsehteams bei der anstehenden Veranstaltung. Im Zuge des Beschleunigungsrennens am Sonntag wird der private Fernsehsender DMAX einen Beitrag für die Sendung „Eine Stadt, ein Tag, ein Mann“ mit TV-Reporter Tommy Scheel drehen. „Der voraussichtlicher Sendetermin der 45 Minuten langen Folge ist im Oktober“, erklärt Franzen.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 05:15 Uhr

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