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Musikunterricht in der Schule : Ran an die Blasinstrumente

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Sophie-Scholl-Gymnasium gründet im kommenden Schuljahr eine Bläserklasse. Eine Informationsveranstaltung findet am Freitag statt.

Für Itzehoe und Umgebung ist es etwas Neues: Das Sophie-Scholl-Gymnasium (SSG) will ab dem kommenden Schuljahr eine Bläserklasse einrichten. Jedes Kind der dann neuen 5. Klasse soll ein Blasinstrument erlernen. Zunächst konzentrieren sich die Macher des Projekts, Sandra Buschmann und Reinhard Koch, dabei auf die sinfonischen Blasinstrumente, also Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune und Euphonium (kleine Tuba). Die beiden Musiklehrer am SSG gehen davon aus, dass in einer späteren Phase des Projekts dann auch die Oboe und das Fagott dazukommen.

Das Besondere des Konzepts liegt darin, dass die Ausbildung direkt in den normalen Schulalltag eingebunden wird. Dazu kooperiert das SSG mit dem Kulturhof unter der Leitung von Sören Zanner. Dessen Musikschule stellt die erforderlichen fünf Instrumentallehrkräfte. Diese kommen, eingebunden in den normalen Stundenplan, in die Schule, die die Probenräume im Musik- und Kunsttrakt stellt. Darin sehen die Macher einen großen Vorteil für die Eltern und Kinder, weil die Fahrten des „Eltern-Taxis“ zu den privaten Musiklehrern entfallen. Pro Monat entstehen Kosten zwischen 30 und 40 Euro. Dafür erhalten die Kinder die Leihinstrumente plus deren Zubehör, die Noten und den Unterricht. Bildungsgutscheine werden akzeptiert. Momentan ist die Sponsorensuche in vollem Gange. Diese werden mit dem Hinweis auf die beiden großen Orchester des SSG angesprochen: das Schulorchester unter Leitung von Sandra Buschmann sowie die Bigband unter Leitung von Reinhard Koch.

Auch für den Musikunterricht versprechen sich die Initiatoren viele neue Impulse. Die Kinder könnten sehr viel praktisch lernen. Von den übergeordneten Zielen wie Persönlichkeitsentwicklung, gemeinschaftlichem Musizieren, Teamfähigkeit und Verantwortung für das Ganze sind die beiden Pädagogen ohnehin überzeugt. Das Projekt ist zunächst mit Unterstützung der Schulleitung auf zwei Jahre angelegt. Interessierte Kinder und deren Eltern können sich am Freitag, 24. Februar, 17 Uhr, im Pädagogischen Zentrum am Lehmwohld informieren. Die Kinder können sich am Instrumentenkarussell ausprobieren, für die Eltern stehen alle beteiligten Lehrer zu Gesprächen zur Verfügung.

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