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Neuer Wehrführer : Ralf Theede strebt offene Kommunikation an

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Forderung an Stadt Wilster und Verwaltung, mit der Feuerwehrspitze an einem Strang zu ziehen.

von
erstellt am 07.Apr.2014 | 11:50 Uhr

„So lange der Mensch in einer zivilisierten Welt leben möchte, wird es eine Feuerwehr geben. Sie gehört wie die Polizei zu den Grundpfeilern des Sicherheitssystems“, sagte Wehrführer Ralf Theede nachdem er die Leitung der Wilsteraner Wehr übernommen hatte. Es sei gesetzlicher Auftrag der Stadt, die Freiwillige Feuerwehr aufzustellen, um die Gefahrenabwehr sicherzustellen – Dienstvorgesetzter ist der Bürgermeister. Aber ob mittelfristig angesichts nachlassender Bereitschaft für das Ehrenamt eine Feuerwehr in gewohnter Form noch Bestand haben werde, wage er zu bezweifeln. Die Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute sei heute schon ein Problem. Darum werden im Ernstfall mehrere Wehren alarmiert. „Wir müssen enger zusammenarbeiten und unsere Kräfte bündeln“, so Theede. Vorgegeben sei, dass im ersten Trupp zehn Feuerwehrleute in acht Minuten an der Feuerstelle sein müssen. Ohne die jeweiligen Nachbarwehren sei das kaum noch zu schaffen. Allen sollte klar sein, dass die Vorgabe immer schwerer zu erfüllen sein werde – angesichts des demagogischen Wandels und der Landflucht. Junge Menschen zögen dort hin wo ihr Arbeitsplatz sei. „Leider hat Wilster nicht so viele Arbeitsstellen.“ Hinzu komme die Finanzlage der Stadt. „Wir bemühen uns, die Kosten so gering wie möglich zu halten, aber Sicherheit kostet Geld.“ Daher müssten Kommunalpolitik, Verwaltung und Feuerwehr an einem Strang ziehen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Darum strebt Theede eine offene Kommunikation an.

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