Freizeit : Radfahrgruppen können weiter in die Pedale treten

Radfahrer können aufatmen – Touren können auch künftig in der Gruppe unternommen werden.
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Radfahrer können aufatmen – Touren können auch künftig in der Gruppe unternommen werden.

Es ging ein Aufschrei durch die Kreise der Hobbyradfahrer: Kiel wollte strenge Auflagen für Freizeitradtouren durchsetzen. Alles halb so wild, sagt SPD-Bundestagsabgeordneter Ernst-Dieter Rossmann.

shz.de von
10. August 2014, 16:05 Uhr

Die von Otto Andresen geführte Fahrradgruppe „Aktiv im Alter“ kann auch weiterhin unbesorgt in die Pedalen treten. Diese erfreuliche Nachricht erhielt er von dem Elmshorner SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann. Damit beruhigte Rossmann nicht nur die Wilsteraner Freizeit-Radler, sondern alle Fahrradgruppen, die in ihrer Freizeit mit dem Fahrrad unterwegs sind. Sie alle waren durch aktuelle Berichte aufgeschreckt worden, dass möglicherweise jede Ausfahrt gebührenpflichtig genehmigt werden müsse.

„Das ist nicht so“, brachte der Abgeordnete in Erfahrung. Seine Rücksprache mit dem Landesverkehrsministerium in Kiel ergab, dass auch die Nutzung von Landes- und Bundesstraßen ohne Fahrradwege durch die Gruppen in Ordnung sei, solange die jeweiligen Strecken möglichst nicht länger als fünf Kilometer sind. Rossmann erläuterte: „Entscheidend ist, dass es nicht über längere Strecken zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt. Strecken, die als unübersichtlich bekannt sind, sollte eine Radlergruppe ohnehin grundsätzlich meiden.“

Rossmann freut sich, dass das Land jetzt in der Sache in die Informationsoffensive gehen will, „In Kiel ist ein Leitfaden für Veranstalter von Radtouren in Vorbereitung. Und Minister Reinhard Meyer hat gegenüber den Kommunen deutlich gemacht, dass er sich wünsche, dass dort großzügig im Sinne der Veranstalter entschieden wird.“

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