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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 13:53 Uhr

Fasching : Puls Helau !

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei zwei Prunksitzungen ging es wieder hoch her

Am Aschermittwoch ist alles vorbei  ? Von wegen. In Puls dauert die fünfte Jahreszeit dort doch immer ein bisschen länger. Und so hat der Pulser Karnevalsverein sein hohes humoristisches Niveau auch bei der 26. Karnevalssitzung einmal mehr unter Beweis gestellt. Zwei Tage lang tauchte das närrische Volk sowohl bei der Generalprobe mit rund 100 Gästen als auch bei der eigentlichen Sitzung am Tag darauf mit noch einmal 120 Besuchern in die Spaßwelt ein. „Da unsere alte Dorfkneipe derzeit eine „Baulücke“ ist, feiern wir unser Traditionsfest zum zweiten Mal in der Nachbargemeinde Seefeld“, sagt Alt-Bürgermeister Jürgen Schmid und zeigt sich erfreut, dass auch die Seefelder Gefallen an der Karnevalssitzung gefunden haben und sich mit drei Vorträgen „Made in Seefeld“ an dem kurzweiligen Programm beteiligten. „Somit haben wir 35 Mitwirkende - teilweise in Doppelfunktionen“.

Gemeinsam mit Karnevals-Moderator Carsten Wulff begrüßte Schmid die in ausgefallene Kostüme geschlüpften Narren, die den Abend Dank eines bunt gemixtes Programms mit viel Humor, exzellenten Tanzdarbietungen, Sketchen, Gesangdarbietungen und Büttenreden im Dorfgemeinschaftshaus sichtlich genossen. Schon der Auftakt des von den Putzfrauen Tekla, Anna, Anja und Jannika dargebotenen Zumba-Medley sorgte für gute Unterhaltung. Bis sie bei ihrer Vorführung von vier an Bierflaschen „nuckelnden“ Herren gestört wurden. „Das ist doch Hausfrauensport “, hörte man die lautstark rufen.

Schlag auf Schlag ging es dann weiter im Programm, bei dem natürlich niemals der Pulser Karnevalsruf fehlen durfte. Unaufhörlich stieg auch die Stimmung, so dass Lars Herdram, der sich als Udo Jürgens mit „Ich war noch niemals in New York“ in die Herzen des närrisches Volkes sang, erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen wurde. Später am Abend präsentierte er sich noch einmal als Andreas Bourani mit dem Hit der Fußball-Weltmeisterschaft „Auf uns“. Gemeinsam mit Lydia, Ayleen, Sabrina und Janina blickte er dann noch einmal auf den Sieg der WM zurück und zeigte wie die „Gauchos gehen“. Und auch DSDS-Siegerin Aneta Sablick (Sabrina Heesch) überraschte das Publikum mit ihrem Song „The one“. Über das Thema „Integration“ ließ sich „Aische von Döner TV“ (Karina Boie) in der Bütt aus, während Rainer Heesch als Vorsitzender des ausrichtenden SV Puls sich als Rentner Horst P. „unbeliebt“ zu machen wusste. „Ihr müsst mich nicht mögen - ich mag euch auch nicht“, verkündete der griesgrämige Rentner. In die Bütt trat aber auch Hanni Heesch als rheinische Büttenrednerin Achnes Kasulke, um als letzte deutschsprachige Putzfrau vor der Autobahn gegen alle die Dreck verursachen zu wettern. Als „Mario Barth sein Bruder“ nahm Michael Grundmann die Pulseraner aufs Korn. Viel „Leid“ ertragen aber mussten auch die befreundeten Fußballer aus Reher, die traditionell auf die Schippe genommen wurden. Ihren Pulsschlag kaum noch spüren konnten die Pulseraner dann beim Auftritt von Schulz & Schulz, die die Gäste mit zum „Ballermann“ nahmen und damit für den absoluten Höhepunkt sorgten. Aber auch das aus Knosi, Lukas, Christoph, Kocki, Lars und Michi bestehende Männerballett, das zu der Musik von Haddaway’s „What is love“ sein Bestes gab, war kaum noch zu überbieten.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 04:57 Uhr

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