Propst wundert sich über „Vergötterung vieler Fußballspieler“

Gestalteten den Abschlussgottesdienst nach der Visitation gemeinsam:              Propst Matthias Krüger und Pastorin Petra Schneider.
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Gestalteten den Abschlussgottesdienst nach der Visitation gemeinsam: Propst Matthias Krüger und Pastorin Petra Schneider.

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23. Juni 2014, 15:22 Uhr

Mit einem Stallgottesdienst auf dem Hof von Petra und Thies Harder in Gribbohm wurde die Visitationswoche von Propst Matthias Krüger eröffnet, mit einem feierlichen Gottesdienst in der Wackener Heilgen-Geist-Kirche wurde sie jetzt beendet.

Von der Kanzel aus bedankte sich Propst Krüger vom Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde für die großartige Gastfreundschaft in der Wackener Kirchengemeinde. Sein besonderer Dank galt Pastorin Petra Schneider für die Begleitung bei seinen Besuchen in den Dörfern des Kirchspiels sowie für die Möglichkeit ,,guter Gespräche in einer wohltuenden Gemeinschaft“.

„Ich konnte mir ein Bild von der Vielfalt des kirchlichen Lebens im Kirchspiel machen und die unterschiedlichen Gruppen kennenlernen, das hat viel Spaß gemacht“, wandte sich der Propst an die Gemeinde.

In seiner Predigt ging er ganz aktuell auf die Fußballweltmeisterschaft ein, die, so Krüger, selbstverständlich auch ihn interessiere. Zugleich aber wundere er sich über die häufige Vergötterung vieler Spieler. „Es gibt so viele menschgemachte Götter, wie zum Beispiel die Göttin der Jugend: Höchstens 25 Jahre alt, ohne Falten, schön – und hochgradig langweilig.“ Im anschließenden Gemeindegespräch wies Pastorin Schneider darauf hin, dass in der Kirchengemeinde immer noch eine Vakanz herrsche, die man durch eine Ausschreibung einer hundertprozentigen Pastorenstelle, aufgeteilt für die Gemeinden Wacken und Hademarschen, schnellstmöglich beenden möchte.

Willkommen geheißen im kirchlichen Mitarbeiterstab wurde Laura Ruiz Fernandez, die jetzt als neue Küsterin ihren Dienst versieht.

Besonders erwähnt wurde auch das gemeinsame Kirchenprojekt „Goldküste“, das auch die Kirchengemeinde Wacken unterstützt. In diesem Projekt wird benachteiligten Jugendlichen in Ghana die Möglichkeit gegeben, an einer privaten, aber staatlich anerkannten Berufsschule nach deutschem Vorbild eine Ausbildung zu absolvieren.

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