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Insolvenzverwalter : Prokon: Sanierung ist auf einem guten Weg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gute Nachrichten für Itzehoe: Nach der Prokon-Insolvenz läuft der Sanierungsprozess. Wirtschaftsminister Meyer will die Stadt fördern.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 14:29 Uhr

Itzehoe | Die insolvente Windenergiefirma Prokon aus Itzehoe ist auf einem guten Weg. Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin zog am Mittag bei einem Treffen mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) eine positive Zwischenbilanz: „Prokon ist stabil.“ Das sei das Ergebnis eines Sanierungsprozesses, der inzwischen seit über einem halben Jahr andauert und von den Gläubigern „überragend mitgetragen“ wird. Ziel sei eine Fortführung mit Augenmaß, dafür gebe es eine stabile Basis.

„Die Konzentration auf den Kernbereich Windgeschäft nimmt greifbare Formen an“, so Penzlin. Wenn alles nach Plan laufe, könne Prokon Mitte 2015 aus der Insolvenz entlassen werden. Von den einst 450 Arbeitsplätzen seien rund 300 weitestgehend gesichert - auch langfristig.

Wirtschaftsminister Meyer bekräftigte: „Das Land Schleswig-Holstein wird Itzehoe weiter unterstützen.“ Die Stadt solle zu dem Technologiestandort an der Westküste aufgebaut werden. Besonderer Fokus liege dabei weiterhin auf erneuerbaren Energien.

Am 23. Juli hatte die Gläubigerversammlung in der Hamburger Messe Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin beauftragt, sein Konzept für einen Sanierungsplan auszuarbeiten. 75.000 Anleger hatten in die Genussrechte der Prokon Regenerative Energien GmbH investiert.

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