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Projekt an der AVS: Schüler als Existenz-Gründer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wie man die Schulfächer Deutsch und Wirtschaft/Politik miteinander verbinden kann, zeigt ein Projekt an der Auguste Viktoria-Schule (AVS). Für die 21 Schüler des Sprachprofils der zwölften Klasse galt es, Konzepte für Cafés zu entwickeln − und diese im Stile von bedeutenden Literatur-Epochen zu gestalten.

Drei Schülerinnen gründeten das „Café Goethe“. Dabei gingen sie auf die Prinzipien der Weimarer Klassik ein. „Dazu zählen Humanität, Maß und die ‚schöne Seele‘“, erläuterte die 17-jährige Lea Reinking. Gemeinsam mit Neela Alpen und Pauline Braatz versuchte sie, diese Werte in Einrichtung, Konzept und Angebot des Cafés widerzuspiegeln. Dafür erstellten die drei unter anderem einen Business-Plan, der Konzepte für Marketing und Finanzierung enthält, und ein 3  D-Modell. Die verschiedenen Aspekte unter einen Hut zu bringen habe gut funktioniert, so Reinking, die wie ihre 20 Mitschüler gut drei Wochen an dem Projekt gearbeitet hat.

„Was kann man mit dem Gelernten im wirklichen Leben anfangen?“ − diese Frage wolle man unter anderem beantworten, so Deutsch-Lehrerin Ulrike Diek-Rösch, die das Projekt gemeinsam mit WiPo-Lehrerin Christina Klapdor betreut hat. Denn der Stoff im Fach Deutsch sei teilweise schon etwas trocken, gibt Diek-Rösch zu.

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erstellt am 01.Mär.2015 | 14:59 Uhr

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