zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 06:52 Uhr

Messe : Profis geben Tipps zum Energie sparen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mehr als 20 Aussteller bei den 8. Itzehoer Energiespartagen im Holstein-Center . Stadtwerke suchen ältestes Haushaltsgerät.

von
erstellt am 13.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Itzehoe | Heiz- und Solartechnik, Sanierung, LED-Technik und Elektro-Mobilität – das sind einige der Themen der diesjährigen Energiespartage. Es ist bereits die achte Ausgabe der Veranstaltung im Holstein-Center. Am Freitag und Sonnabend, 24. und 25. Oktober, können sich Besucher an den mehr als 20 Ständen rund um das Thema Energiesparen informieren und sich von Experten beraten lassen. Eine Wanderausstellung mit dem Titel „Faszination Offshore“ zeigt zudem Wissenswertes über die Nutzung der Windenergie auf dem Meer.

„Das Interesse der Firmen war wieder groß“, berichtet Veranstalter Dr. Michael Vollmer. Lediglich eine Ausstellungsfläche sei noch nicht vergeben. Das besondere an den Energiespartagen ist laut Vollmer zum einen die Tatsache, dass alle Firmen aus der Region stammen und zum anderen der vielfältige Themenmix, den sie anbieten. „Die Energiespartage haben deswegen ihren ganz eigenen Charme“, so Vollmer.

Für Henner Schacht ist die Veranstaltung mittlerweile zu einer festen Größe in Itzehoe geworden – die auch ganz praktische Anreize liefert. So hat der Center-Manager Erfahrungen und Anregungen, die er auf vergangenen Messen gesammelt hat, bereits in die Praxis umgesetzt. Und zwar in Form von LED-Beleuchtung, die bisher relativ dunkle Bereiche des Holstein-Centers jetzt hell erscheinen lässt. Entsprechend gespannt blickt er auf die Veranstaltung: „Ich freue mich auf neue Elemente, von denen wir vielleicht einige umsetzen können.“

Davon, dass das Thema Energiesparen in den Köpfen der Menschen angekommen ist, kann Energieberater Michael Höft berichten. Höft, Kooperationspartner der Energiespartage, berät unter anderem zum Thema Energieausweis, der seit 1. Januar 2009 für alle Gebäude Pflicht ist. „Ich sehe, dass viele Maßnahmen auch umgesetzt werden“, so Höft.

Als Mitinitiator der Veranstaltung ist auch die Kreisgruppe des BUND wieder mit einem Stand vertreten. Wichtigste Themen der Umweltschützer: Fracking und das geplante Freihandelsabkommen TTIP. „Zudem beschäftigen wir uns mit Atomkraft, der Endlagerungs-Problematik und allgemeinen Energiethemen“, so Rainer Guschel.

Alt gegen Neu – diesen Vergleich bieten die Stadtwerke Itzehoe an. Konkret geht es um das Energiesparpotenzial, das moderne Geräte gegenüber alten Modellen besitzen. Und es locken sogar Geld-Gewinne. „Wir suchen wieder das älteste Haushaltsgerät im Kreis“, so Vertriebsleiter Reiner Thomsen. Egal ob Föhn, Staubsauger, Mixer oder Kühlschrank – die drei ältesten Geräte werden prämiert, der Sieger erhält 300 Euro. Einzige Voraussetzung: Das Gerät muss funktionstüchtig sein. Teilnehmer können sich bereits jetzt bei den Stadtwerken melden.

Alles zum Thema Dämmung erfahren die Besucher beim Stand des Bauzentrums Schröder, das mit zwei Lieferanten vertreten ist. Diese bieten unter anderem Informationen zur Geschossdämmung und eine klimafreundliche Fußbodenheizung.

Und auch, wer schon immer einmal ein Elektroauto fahren wollte, kommt bei den Energiespartagen auf seine Kosten. Das Autohaus May & Olde ist mit zwei Fahrzeugen – von denen eines für Probefahrten zur Verfügung steht – dabei.

Auf 13 Schautafeln erfahren die Besucher des Holstein-Centers zudem Wissenswertes über die Nutzung der Windenergie auf dem Meer. „Was bedeutet eigentlich Offshore? Wie viele Windparks werden gebaut? Wie kommt der Strom vom Meer ans Land?“ sind einige der Fragen, die die Wanderausstellung – ein Projekt der Stiftung Offshore-Windenergie – beantworten möchte.

 


> Öffnungszeiten: Die Aussteller präsentieren sich im Holstein-Center am Freitag, 24. Oktober, von 11 bis 19 Uhr, und am Sonnabend, 25. Oktober, von 10 bis 17 Uhr.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert