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Schloss Breitenburg : Prachthotel mit Tradition und Charme

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Stallungen am gräflichen Gutshof in Breitenburg sollen in ein Hotel mit bis zu 120 Zimmern umgewandelt werden – und der Golfplatz liegt gleich vor der Tür.

Ein individuelles Hotel, das Tradition und Charme ausstrahlt – dazu ein großer Spa- und Wellnessbereich: Das plant Moritz Graf zu Rantzau am Golfclub Schloss Breitenburg. Dazu sollen Stallungen des gräflichen Gutshofes Osterholz umgewandelt werden. Geplant sind im ersten Bauabschnitt 80 Zimmer auf gehobenem Niveau, Baubeginn soll im Herbst sein.

„Erhalt geht nur durch Nutzung“, sagt Graf zu Rantzau. Denn da die Gutsverwaltung sich auf Land- und Forstwirtschaft sowie Reiten konzentriert, werden die landwirtschaftlichen Gebäude weniger benötigt. „Wir haben uns lange Gedanken gemacht, bis das Hotelprojekt Formen annahm.“ Zuvor wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. „Wir haben gedacht, dass diese uns einen Bedarf von 20 bis 30 Zimmern aufzeigt.“ Das Ergebnis überraschte: Das Gelände am Golfplatz erweise sich als „Superstandort für 100 bis 120 Zimmer“. Mit im Boot für das Millionen-Projekt sind Investoren, die genau wie er auch etwas für die Region tun und Arbeitsplätze schaffen wollen. Bereits Anfang 2015 wurde ein Hotelmanager eingestellt, der die Planungen begleitet. Die betroffenen Gemeinden und Behörden sind eingeschaltet, das Denkmalamt stehe dem Projekt positiv gegenüber. Die Stallungen seien ein Ensemble-Denkmal, und dieses werde als solches auch erhalten.

Allerdings werden nur die Außenmauern stehen bleiben, alles andere wird neu gebaut. Im ersten Bauabschnitt sind in einem Gebäude 80 Zimmer auf zwei Ebenen geplant, je nach Marktlage kommen weitere Zimmer oder Apartments in weiteren ehemaligen Stallungen später hinzu. Fünf bis sechs Zimmerkategorien sind geplant, die Räume sind zwischen 23 bis über 50 Quadratmeter groß. Hinzu kommen Tagungsräume und Räume für größere Gesellschaften oder Hochzeiten. Und auch ein Restaurant mit „guter Landhaus-Gastronomie“ , in dem viel Wert auf Regionalität gelegt werden soll, ist vorgesehen. Offen ist es auch für auswärtige Gäste, nicht nur für Hotelnutzer. In einem Neubau entsteht darüber hinaus eine großzügiger Spa- und Wellnessbereich. 55 Arbeitsplätze sollen mit dem Projekt geschaffen werden und wo es möglich sei, auch mit Arbeitnehmern aus der Region besetzt werden. Im Herbst hofft Moritz Graf zu Rantzau auf die Baugenehmigung, die reine Bauzeit, bis das Hotel „löffelfertig“ sein, betrage dann 18 bis 24 Monate.

Das Hotel liegt zwar direkt am Golfplatz, soll aber keine Golf-Herberge werden. Gesetzt wird unter anderem auf Gäste, die sich in einem Kurzurlaub vom hektischen Alltag in Ruhe entspannen wollen.

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