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Vogelschau : Prachtfinken locken 200 Besucher an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die zweite Ausstellung der Interessengemeinschaft Prachtfinken Itzehoe im Ehlershof ist ein voller Erfolg. Die mehr als 500 ausgestellten Tiere lockten 200 Besucher an.

Es zwitscherte, fiepte und zirpte aus allen Ecken: Die Interessengemeinschaft Prachtfinken Itzehoe (IG Prachtfinken IZ) richtete im Ehlershof in diesem Jahr zum zweiten Mal ihre Vogelschau aus. Über 200 Besucher wollten die gefiederten Tiere sehen.

Sie heißen Afrikanische Prachtfinken, Paradieswitwen oder Feuerweber. Nach 23 Arten im vergangenen Jahr präsentierten die Züchter nun 34 Arten plus verschiedene Mutationen, so dass sie an die ursprünglich angekündigten 40 Arten nahezu heran gekommen sind. Zu sehen waren australische, afrikanische, ozeanische und südamerikanische Prachtfinken, die sich vor allem durch ihre Vielfarbigkeit auszeichnen.

„Wir halten sie in kombinierten Innen- und Außenanlagen, die teilweise beheizt werden mit einer Grundtemperatur von 20 Grad“, schilderte der Sprecher des Vereins, Jörg Klinkforth. In den zimmerhohen Volieren konnten die Vögel immerhin ein wenig umher fliegen und sich mit ihren Krallen an Ästen und Gittern festhalten.

Die Vereinsmitglieder erklärten den Besuchern, wie die Vögel in der Wildnis leben und wie sie gezüchtet werden. In acht Volieren und 25 kleineren Vitrinen zeigten sie mehr als 500 Tiere. „Wir haben große Finken aus Afrika mit fünf Arten und zeigen auf, wer zusammen lebt und wie sie leben“, so Klinkforth. Die Volieren wurden dafür extra mit Grün und Versteckmöglichkeiten ausgeschmückt.

In einer Börse tauschten und verkauften die Züchter auch Tiere untereinander. „Das haben viele in Anspruch genommen“, sagte Jörg Klinkfurth. „Die ersten Interessenten standen früh morgens schon vor der Tür. Da mehrere Hundert Tiere den Besitzer wechselten, war auch diese Aktion erfolgreich. „Schon im vergangenen Jahr wurde unsere erste Ausgabe sehr gut angenommen, und nun sind noch mehr Besucher gekommen“, freute sich Klinkforth.

Die Besucher kamen teils aus der Umgebung, es waren aber auch Vogelhalter, Züchter und Interessenten aus Kiel, Rendsburg, Wismar, Hamburg und Pinneberg dabei. Die Steigerung erkannten die Ausrichter auch daran, dass jeder 50. Besucher einen Meisenkasten geschenkt bekam und sie vier Stück los geworden sind. Im Jahr zuvor waren es noch zwei. Dabei ist die Interessengemeinschaft erst 2011 mit neun Mitgliedern aus der Umgebung von Itzehoe gestartet.

„Wir haben in diesem Jahr einen Maßstab gesetzt und das Level hoch gesteckt, die Besucher in eine andere Welt entführt“, sagte Jörg Klinkforth. „So etwas gibt es in dieser Art in Schleswig-Holstein sonst gar nicht.“ Er selbst hatte sieben Volieren mit zehn Arten und insgesamt 25 Tieren in der Ausstellung, darunter zum Beispiel Forbis, Weißscheitelnonnen, Zügel Astrilde und Perlhals Amadinen aus Afrika. Diese werden nur zwischen neun und 15 Zentimetern groß und um die sechs Jahre alt.

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erstellt am 08.Okt.2013 | 05:00 Uhr

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