15. Irish Folk Open Air : Poyenberg: 300 Helfer packen mit an

Freut sich auf das Jubiläums-Festival: Jana Jürgensen.
Freut sich auf das Jubiläums-Festival: Jana Jürgensen.

Der Aufbau für das 15. Irish Folk Open Air läuft auf Hochtouren, Donnerstag wird die Technik installiert, am Sonnabend werden rund 10 000 Besucher erwartet.

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10. Juni 2015, 12:01 Uhr

Sie hatten schon alles erlebt: Regen, Wind, Kälte – nur Schnee fehlte noch. Aber in diesem Jahr gingen die Aufbauarbeiten des Bullyclubs Poyenberg bei überwiegend strahlendem Sonnenschein über die Bühne. Und die wurden wieder einmal mit viel Spaß, aber auch großer Konzentration ausgeführt. Denn am Sonnabend ist es wieder soweit, werden zum 15. Irish Folk Open Air knapp 10    000 Fans auf dem Sportplatz erwartet. Aber: „Wir sind gut in der Zeit“, sagt der Vorsitzende Stefan Jürgensen.

Zwei Wochen vor Beginn hatten sie mit dem Aufbau angefangen, zunächst mit 60 Helfern vom Bullyclub, was sich auf mehr als 300 Helfer von allen beteiligten Vereinen steigerte. Das war wie in den vergangenen Jahren wieder eine logistische Großtat. Begonnen mit der Umrandung, wurde der Innenbereich mit einem Bauzaun eingefriedet, die Crew hat die Park- und Campingflächen abgesteckt und den Irland-Stand des gastgebenden Vereins aufgebaut. Dort werden das irische Fladenbrot „Inseltaler“ und irisches Bier der Marke Murphys angeboten. Insgesamt arbeiten 270 Helfer vom Bullyclub auch am Haupttresen mit, sind als Parkplatz- und Campingeinweiser sowie Elektrik- und Wassercrew tägig. Lediglich die Security wird von einer professionellen Firma gestellt.

Der Backstage-Bereich stand schnell. Auf dem Gelände verteilt wurden die inzwischen auch schon obligatorischen sechs Stahlsäulen in Rost-Optik drei Meter hoch und mit Schriftzug sowie eine große Säule von 8,50 Meter Höhe, die mit Propangas befeuert werden.

Nach und nach wurden die Länderstände für den Internationalen Markt aufgebaut. „Vor allem ,Gallien’ wurde verschönert und stärker überdacht, die Dächer mit Reet überarbeitet und die Steh-Tresen mit Holzbohlen, Holzschwaden und Palisadenumrandung versehen“, so Stefan Jürgensen. Am Montagabend standen alle Stände.

„Alle beteiligten Vereine haben sich etwas einfallen lassen, womit sie auf dieses erste kleine Jubiläum eingehen werden“, kündigt Jürgensen an. „Was das im einzelnen ist, weiß ich selber nicht so genau. Damit wollen sie die Gäste und auch uns überraschen.“

Nachdem heute die Bühne stehen soll, beginnt morgen deren Einrichtung, Freitag wird die Technik installiert und am Sonnabend folgt der Feinschliff, der direkt in den Soundcheck übergeht. Neu in diesem Jahr: „Wir haben eine größere Bühne mit besserer Außenansicht, mehr Sound und bessere Lichttechnik“, so der Vorsitzende. „Wie werden versuchen, den Wald in den Länderfarben einzufärben.“ So steht auch dem großen Höhenfeuerwerk, das zwischen 23 und 0 Uhr zwischen zwei Bands geplant ist, nichts mehr im Wege.

Am Freitag bereits treffen die ersten Bands in Hamburg ein und werden auf die umliegenden Hotels verteilt. „Mittlerweile ist es wegen der zahlreichen Fans selbst für uns schwer, diese unterzubringen, da alle Hotels in der Umgebung ausgebucht sind. Wir mussten schon im November buchen“, erzählt er. Denn bis Hademarschen, Itzehoe und Hohenwestedt sei alles ausgebucht.

>„15. Irish Folk Open Air“ des Bullyclubs Poyenberg: Sonnabend, 18.30 Uhr (Start mit „Rapalje“; Einlass: 17.30 Uhr (mit High Kings, Red Hot Chili Pipers, Baltic Sea Child (Schottland), Green Clouds (Italien), „Rapalje (Holland) und The Sally Gardens (Rostock).
Alle Infos unter: www.irishfolk-poyenberg.de

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