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Positive Entwicklung: Volksbank bleibt auf Erfolgskurs

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 02.Jan.2014 | 05:00 Uhr

Gutgelaunt und zuversichtlich zeigten sich Manfred Kowalewski und Stephan Schack, die Vorstände der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe, bei der Bilanzpressekonferenz. Mit dem Ergebnis ihrer Bank für 2013 sind beide zufrieden. „Wir konnten unseren erfolgreichen Kurs trotz schwieriger Rahmenbedingungen fortsetzen und blicken optimistisch in das neue Jahr“, sagte Stephan Schack. „Alle relevanten Zahlen spiegeln die positive Entwicklung.“

Die Bilanzsumme ist von 772 Millionen Euro deutlich um 3,4 Prozent auf 798 Millionen Euro gewachsen. Sowohl das Kreditgeschäft als auch das Einlagengeschäft trugen dazu bei. „Wir streben ein stetiges, qualitatives Wachstum an. Wachstum um jeden Preis entspricht nicht unserer Geschäftsstrategie“, ergänzte Manfred Kowalewski.

Die Summe der an Kunden vergebenen Kredite sei von 409 auf 429 Millionen Euro, also um 4,9 Prozent gestiegen. „Der Motor des Kreditgeschäfts ist das Geschäft mit den Firmenkunden“, erläuterte Kowalewski. Durch die Versorgung der Wirtschaftsunternehmen mit den benötigten Kreditmitteln sei die Bank ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag nachgekommen. Im Privatkundengeschäft stehe der Wunsch nach den eigenen vier Wänden im Mittelpunkt. Ein weiterer Schwerpunkt sei die energetische Sanierung der Bestandsimmobilien.

Darlehensverträge mit langfristigen Zinsfestschreibungen würden derzeit bevorzugt. „Ob Sparbrief, Sparkonto oder Festgelder, alle hauseigenen Anlageformen werden unbegrenzt garantiert“, so Kowalewski. Fazit: ein Wachstum der Einlagen um 2,7 Prozent von 593 auf 609 Millionen Euro.

„Die Ertragslage 2013 ermöglicht es, unsere gute Eigenkapitalausstattung weiter auszubauen“, sagte Manfred Kowalewski. „Es ist geplant, den rund 14500 Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von sieben Prozent auf die gezeichneten Anteile auszuschütten.“ Das gute Ergebnis mache sich auch für die Kommunen bemerkbar. Von den knapp vier Millionen Euro Steuern entfielen etwa 1,7 Millionen als Gewerbesteuer auf die Gemeinden, in denen die Bank mit einer Filiale vertreten ist.

Stephan Schack sieht die Strategie der Bank durch diese Zahlen bestätigt und verspricht: „Die Präsenz in der Fläche bleibt mit 29 Zweigstellen erhalten. Die Kunden sollen auch zukünftig ihre persönlichen Ansprechpartner vor Ort haben.“ Die Filialen würden den gestiegenen Anforderungen angepasst. In Wacken sei die moderne Geschäftsstelle in der Hauptstraße 23 rechtzeitig zu Weihnachten fertig geworden. „Wir laden Mitglieder und Kunden zur Eröffnungsfeier am 15. Januar 2014 ab 11 Uhr ein“, so Schack.

Das Thema Ausbildung habe eine große Bedeutung. 2013 seien zwölf Azubis dazugekommen, für 2014 lägen bereits elf Zusagen vor, so dass künftig insgesamt 32 Auszubildende beschäftigt würden. Auch alle übrigen Beschäftigen seien in einen permanenten Qualifizierungsprozess eingebunden, erklärte Kowalewski. „Persönliche Zielvorgaben für die einzelnen Mitarbeiter gibt es nach wie vor nicht.“ Auf der Grundlage des persönlichen Gesprächs würden individuelle Lösungen für den einzelnen Kunden entwickelt, erklärte Marketingleiterin Tina Bürger. „Bankberater und Kunde müssen eine Einheit bilden; denn nur wenn unsere Kunden erfolgreich sind, können auch wir erfolgreich sein.“

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