Nach Leichenfund bei Kollmar : Polizei: Vermisste Kanufahrer sind tot

In den frühen Morgenstunden barg die Feuerwehr am Mittwoch einen der zwei Männer, die an der Elbe angespült worden waren.

In den frühen Morgenstunden barg die Feuerwehr am Mittwoch einen der zwei Männer, die an der Elbe angespült worden waren.

Die Polizei hat am Donnerstag bestätigt, dass es sich bei den beiden Toten um die vermissten Kanuten handelt.

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09. August 2018, 12:00 Uhr

Kollmar | Es ist traurige Gewissheit: Die beiden am Mittwoch in der Elbe gefundenen Wasserleichen bei Kollmar sind die seit Sonntagnachmittag vermissten Kanufahrer. Das bestätigte die Polizei am Donnerstag. Nach dem 51-Jährigen aus Glückstadt und seinem 18-jährigen Sohn aus Hamburg war tagelang gesucht worden.

Am Mittwochmorgen war der erste Tote um 6.42 Uhr vor Bielenberg im Wasser gefunden worden – 15  Meter vom Strand entfernt. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um den 51-Jährigen handelt. Eine Stunde später entdeckte eine Spaziergängerin aus Kollmar eine leblose Person am Ufer der Elbe in Höhe des Leuchtturmes Steindeich. Am Donnerstagvormittag war dann klar, dass es der 18-Jährige ist.

Die beiden Kanuten waren am Sonntag in Höhe Kollmar-Steindeich aus noch ungeklärten Gründen verunglückt. Eine Spaziergängerin hatte eine winkende Person an einer Boje nahe der Insel Pagensand gesehen, die dann untergegangen sei. Das Kanu war bereits kurz nach der Alarmierung der Rettungskräfte geborgen worden. Darin fanden sich persönliche Gegenstände der beiden Männer.

Zu den Hintergründen teilt die Polizei mit, dass der Vater mit seinem Sohn zu einer Kanufahrt auf der Elbe, Höhe Wedel, gestartet war. Mehr ist derzeit nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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