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Kontrolle : Polizei stoppt lautstarken Motorradfahrer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gestern kontrollierten zehn Polizeibeamte in Hohenlockstedt das Verhalten im Straßenverkehr – von Handy am Steuer über Kindersitze bis zum frisierten Motorroller.

von
erstellt am 28.Feb.2014 | 16:45 Uhr

Aus Hohenlockstedt Richtung Ortsausgang, kurz vor der Total Tankstelle, kommt ein Motorrad angeknattert. „Der blubbert so laut, da stimmt was nicht.“, bemerkt Thomas Körn (Polizeibezirksrevier Itzehoe) sofort. Gestern kontrollierten zehn Polizeibeamte unter seiner Leitung das Verhalten im Straßenverkehr – von Handy am Steuer über Kindersitze bis zum frisierten Motorroller.

Mit einem Lasermessgerät stellen die Beamten Geschwindigkeitsübertretungen bis auf 300 Meter Entfernung fest. „Das Messgerät schickt einen Laserstrahl aus, der von herankommenden Fahrzeugen reflektiert und an das Gerät zurückgesandt wird.“, erklärt Wolfgang Döring. Auffällige Fahrzeuge werden von den Beamten, die in ihren gelben Westen auffallen, angehalten. „Wir haben Gurtverstöße, Handy, und bis jetzt drei Geschwindigkeitsübertretungen“, resümiert Körn nach einer halben Stunde am Einsatzort.

Die Beamten sind über Funk miteinander verbunden. Am Wasserturm haben sie einen Kollegen in Zivil postiert, der das Fehlverhalten am Steuer vorab beobachtet und an den so genannten Anhalter meldet. Dieser steht einige Meter weiter mit der Kelle am Straßenrand und winkt die Sündigen aus dem Verkehr. So auch den lautstarken Motorradfahrer.

Als Experte für Motorräder und Umwelt nimmt sich Eckhard Meyer dem Fahrer an. Er prüft, ob der Auspuff Schallprallbleche hat und ob der Fahrer die Papiere dabei hat.

Bei der Kontrolle legten die Beamten auch Wert auf das Gespräch, um das Verantwortungsbewusstsein der Fahrzeugführer zu schärfen.

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